Erinnerungen in Meilensteinen

Wie du die Bilder-Flut am besten in den Griff bekommst

11.Jul 2018
Deutsch

Ehe man sich versieht, sind die ersten Wochen mit dem Neugeborenen vergangen. Irgendwie rast die Zeit im Eiltempo dahin. Die behäbigen Tage der Schwangerschaft sind längst vergessen. Seit nun das Baby da ist, hast du kaum Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen. Aber glaub´ uns: diese Momente werden wiederkommen und du wirst dir in hunderten sentimentalen Augenblicken wünschen, zu Tränen gerührt durch die Bilder des ersten Jahres deines kleinen Sonnenscheins zu blättern. Denn es geschieht so viel in einem Jahr, dass du allein bei dem Gedanken daran aus der Puste kommst! Deshalb, unbedingt alles festhalten – Meilenstein für Meilenstein!

Für klassische, analoge Fotoalben gibt es ja zum Glück wieder ein Revival. Dank Instagram & Co. gibt es außerdem zahlreiche tolle Ideen für DIY Fotorahmen und Aufhängungen. Denn digitale Diashows sind ja nun langsam auch schon wieder out. Vermutlich deswegen, weil die Flut an nicht so beeindruckenden oder sogar belanglosen Bildern von Smartphones und Digitalkameras für den Betrachter kaum bewältigbar ist. Tonnenweise Bildmaterial findet nach einem Knipsanfall zwar auf unseren SD-Cards und Festplatten Platz, versteckt sich aber in den unendlichen Weiten des Terabyte Speichervolumens. Und dort tauchen die schönen Erinnerungen dann aber leider oft auch gleich wieder ab. Vielleicht lassen wir dann und wann mal eine Slideshow ablaufen, wenn Freunde vorbeikommen. Mit diesen seltenen Gelegenheiten hat sich´s dann aber auch schon. Denn nur die Highlights schaffen es auf unsere Social Media Profilseiten und auf kreativ gestaltete Memory-Walls zu Hause.

Erinnerungen in Meilensteinen

Foto: Shutterstock

3 Tipps zum Speichern und Präsentieren der besten Babyfotos

  • Misslungene Bilder einfach gleich wieder löschen. Das ist der wichtigste Tipp von allen! Selbst wenn es dir schwerfällt, aber nach Monaten oder vielleicht sogar Jahren die besten Snapshots aus dem Bilder-Chaos auszufiltern, ist unsagbar viel mehr Arbeit. Einmal pro Woche kannst du dir deshalb vornehmen, die weniger gelungenen Bilder zu löschen. Das spart nicht nur Unmengen an Speicherplatz, sondern auch Zeit!
     
  • Sollen deine digitale Baby-Fotos für die Ewigkeit aufbewahrt werden damit noch viele Generationen nach dir deine sensationellen Bilder betrachten können? Kein Problem, nur eine Frage der Organisation! Speichere die Dateien gut sortiert auf einem Cloud-Server und zusätzlich auf einem oder zwei Speichermedien für das Archiv. Gepresste, optische CDs/ DVDs/GlassMasterDiscs haben unter idealen Bedingungen eine Lebensdauer von bis zu 100 Jahren. USB-Sticks oder externe Festplatten tun es aber genauso. Dabei am besten immer alles verständlich etikettieren und benennen!
     
  • Für die griffige Präsentation eignen sich nicht nur minimalistisch-elegante Alben oder schmucke Leporellos, die du im Bücherregal verstaust. Upcycling Deko-Teile und ganz persönlich gestaltete Gegenstände lassen sich damit genauso zaubern. 

    Zum Beispiel: 
    ◦      Aus alten CD Hüllen Fotorahmen machen
    ◦      Bilder ins Einmachglas montieren oder in eine besonders schöne Flasche stecken
    ◦      Deko-Draht, -Schnur oder Seil mit Klemmen oder Spangen als Aufhängung montieren
    ◦      Memoboard, Scrapbook und Fotoboxen einfach selber basteln

Beim Fotografieren nicht vergessen: coole Meilenstein-Karten/Sticker anmachen und Monatszahl oder individuelle Texte einfügen! 

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