Fahrradfahren mit Kleinkind – Teil 2

Sicher unterwegs mit dem Fahrradsitz für Kinder

25.Jul 2017
Deutsch

Prinzipiell sobald dein Kind selbständig sitzen kann, wird das Fahrrad zur praktischen und Alternative zu Kinderwagen, Buggy und Co. Fahrradfahren mit Kleinkind bringt nicht nur besonders viel Freude für Groß und Klein, es ist natürlich auch viel umweltfreundlicher als wenn man selbst kurze Wege mit dem Auto zurückzulegt. Neben Fahrradanhänger und Lastfahrrad zweifelsohne die beliebteste Variante: Der Fahrradsitz für Kinder. Doch wie sicher ist so ein Kindersitz fürs Fahrrad wirklich? Was solltest du beim Kauf eines Fahrradsitzes beachten? Hier gibt es einen Überblick über die wichtigsten Facts rund ums Thema.

Fahrradfahren mit Kleinkind – Teil 2

Foto: Shutterstock 

Fahrradsitz für Kinder - Ab wann?

Sobald das Baby selbst sitzen kann, ist der Transport im Fahrradkindersitz möglich. Jetzt ist die Halswirbelsäule nämlich ausreichend stabil.

Welche Variante ist die Richtige?

Auf der Suche nach dem passenden Fahrradsitz für das Kind muss man sich erst einmal für eine von zwei Varianten entscheiden. Denn auf dem Markt gibt es Lenker- sowie Heckmodelle. Mit Kindersitzen für vorne allerdings können nur Kids bis maximal 15 Kilogramm transportiert werden. Aber dies ist nicht der einzige Grund, warum die Heckvariante eindeutig beliebter ist. Ein Einsitzer der in Fahrtrichtung hinter dem Sattel montiert wird, ist einfach die sicherste Variante. Hier ist das Verletzungsrisiko für das Kind im Falle eines Aufpralls eindeutig am geringsten. Und Sicherheit ist schließlich das wichtigste Kriterium bei der Suche nach dem wichtigsten Fahrradsitz für Kinder.

Was gilt es zu beachten?

Fahrradfahren mit Kleinkind – Teil 2

Bei einem Kindersitz sollte die Sitzfläche im Schrittbereich erhöht sein. Die Sitzfläche ist mit einem Dreipunkt- oder Hosenträgergurt verbunden. Dadurch wird das Baby bei scharfem Bremsen oder einem Aufprall im Sitz gehalten. Fußstützen müssen vorhanden sein, damit die Füße des Kindes nicht in die Speichen geraten. Der Sitz sollte insgesamt anatomisch richtig geformt sein. Denn bei längeren Fahrten schlafen Kleinkinder gerne ein. Aber Vorsicht: Neigbare Lehnen, die Kindern das Schlafen erleichtern sollen, sind mit Vorsicht zu betrachten. Durch das Verstellen der Lehne wird der Schwerpunkt stark nach hinten verlagert, sodass die Kontrolle über das Fahrrad erschwert wird. Außerdem kann auch die geneigte Lehne nicht verhindern, dass der Kopf des schlafenden Kindes sich beim Fahren ungehindert nach vorne oder zur Seite neigt. Um dies zu unterbinden, sollten Kindern beim Schlafen ein Nackenhörnchen tragen! Wichtig ist auch ein stabiler Fahrradständer, der das Gewicht des Kindes beim Auf- und Absteigen halten kann.

Unser Tipp: Schnallen oder Gurte, die drücken, nehmen den Kleinen schnell die Freude an Fahrradausflügen. Deshalb sollten diese nicht nur auf Sicherheit, sondern auch auf die richtige Passform überprüft werden!

Wo kaufen?

Um das passende Modell zu finden solltet ihr euch beim Kauf auf jeden Fall viel Zeit nehmen. Neben dem Preis ausschlaggeben ist vor allem die Befestigungsart, sodass das jeweilige Fahrrad darüber entscheidet, welche Sitze in Frage kommen. Um Zeit und Nerven zu sparen sollte auch die Montage des Fahrradsitzes möglichst einfach von statten gehen. Lasst euch hierzu am besten im Fachhandel beraten! 

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