Ferienzeit: Strandurlaub mit Baby

Ab ans Meer – 10 Tipps für entspanntes Baden

27.Jul 2017
Deutsch

Sommer, Sonne, Strand und jede Menge Spaß! Die Urlaubsstimmung ist perfekt, wenn die ganze Familie zur Erholung ans Meer fährt. Doch ist Strandurlaub mit Baby wirklich so eine gute Idee? Prinzipiell spricht nichts gegen eine Reise an das übergroße Wasserbecken – vorausgesetzt das Baby ist fit und gesund. Damit der Strandurlaub auch tatsächlich ein ungetrübtes Erlebnis wird, solltet ihr aber ein paar Dinge beachten. Denn die natürlichen Gegebenheiten bergen auch Risiken, mit einigen Tipps und Tricks kannst du diese aber minimieren. 

Ferienzeit: Strandurlaub mit Baby

Foto: Shutterstock 

Strandurlaub mit Baby - ab welchem Alter macht das überhaupt Sinn?

Von allzu langen Reisezeiten mit einem Säugling würden wir eher abraten. Und natürlich gilt es zu bedenken, dass ein Baby bis zu einem gewissen Alter den Badespaß nicht so sehr genießen kann, wie dies ältere Kinder tun. Babys beziehungsweise Kleinkinder, die schon ein wenig mobil sind, fühlen sich am Strand in der Regel pudelwohl.

Mit Baby ans Meer – 10 Tipps, wie du euren Ausflug „babysicher“ machst

Tipp 1: Sonnenschutz und viele Ruhepausen - Ein Schattenplatz am Strand ist mit Baby ein Muss. Denn die Babyhaut ist empfindlich und kann selbst im Schatten Rötungen durch einen Sonnenbrand bekommen. Babys sollten während des ersten Lebensjahres nicht direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.

Tipp 2: Die Hitzestunden zwischen Mittag und dem späten Nachmittag sind für ein Baby ermüdend. Mehrere Ruhepausen sind deshalb notwendig.

Tipp 3: Eine Möglichkeit für den Rückzug während des Nachmittags-Schläfchens im kühleren Apartment oder im Bungalow, sollte gegeben sein. Ein Strandsegel oder ein Platz unter Bäumen ist eine gute Lösung. Bei Meeresrauschen und leichter Windbrise, ist der Entspannungsfaktor auch für das Baby garantiert.

Tipp 4: Das Baby sollte am Strand immer eine Kopfbedeckung tragen. Achtung: Da viel Sonnencreme für die Kleinen nicht empfehlenswert ist, solltest du stets darauf achten, dass der Körper großflächig bedeckt ist. Lediglich die Körperstellen, die sich nicht verdecken lassen, kannst du mit einer Sonnenlotion eincremen.

Tipp 5: Auch Kleidung mit integriertem UV Schutz ist ein toller Tipp.

Tipp 6: Die Haut und das über dem Kinderwagen aufgehängte Sonnensegel sollte immer wieder befeuchtet werden.

Tipp 7: Vorsicht bei Tageshitze: Die Kinderwagenwanne kann rasch zu heiß werden!

Tipp 8: Je nach Wassertemperatur und Intensität der Gezeiten, kannst du mit dem Baby ein wenig am flachen Wasser spielen. Natürlich nur in Begleitung. Achte auf Hinweisschilder und den Rat der Einheimischen. Denn sie informieren über starke Strömungen, Quallen, Seeigel, und andere Gefahren.

Tipp 9: Manche Babys sind von den Wassermassen oder hohem Wellengang verängstigt. Da kann ihm ein Eimer oder ein kleines Planschbecken mit etwas Meerwasser gefüllt, Sicherheit vermitteln.

Tipp 10: Kleinkinder lieben es, im Sand zu buddeln und damit kreative Dinge zu bauen. Eine kleine Grube am Ufer, die sich durch sanfte Wellen mit Wasser füllt, kann das reinste Spielparadies für die Kleinen sein. Beaufsichtigung ist dabei immer nötig. Am besten, du spielst mit!

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