Fliegen mit Kindern Teil 2

Blog Gastartikel: Baby, Kind und Meer

20.Dez 2017
Deutsch

Gastbloggerin Marisa von dem Blog Baby, Kind und Meer darüber, wie du selbst bei Flugreisen mit den Kleinen deine Nerven behältst, und du dich schon vorab auf jede Situation optimal vorbereiten kannst.

Ein Langstreckenflug ist schon für Erwachsene eine Herausforderung. Mit Kindern unvorstellbar! Zumindest beim ersten Gedanken daran. Vielen Eltern graust es regelrecht davor, denn die Gedanken an das Gepäck, die lange Zeit im Flieger, die Versorgung an Bord und nächtliches Umsteigen wirken im ersten Moment eher abschreckend.

Aber habt keine Angst vor dem Fliegen mit Kindern! Das Ganze fordert zwar zwischendurch etwas Geduld, Einfühlungsvermögen und starke Nerven, letztendlich wird es aber nur dann entspannt, wenn ihr selbst entspannt seid. Und solange ihr für jede Situation gewappnet seid, kann eigentlich nichts schiefgehen.

Fliegen mit Kindern Teil 2

Wartezeiten am Flughafen

Wer bei einer Flugreise ausschließlich an den langen Flug denkt, irrt sich. Denn on top kommen die Wartezeiten an den Flughäfen, die durch Verspätung von Maschinen zusätzlich in die Länge gezogen werden können.
Plant mögliche Wartezeiten gut ein und bereitet euch vor, indem ihr ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten wie Malbücher und Stifte parat habt, mit denen sich eure Kinder am Flughafen die Zeit vertreiben können.

 

Fliegen mit Kleinkind

Für Kinder bis zwei Jahre gibt es spezielle Gurtsysteme, mit denen die kleinen Passagiere auf dem Schoß der Eltern angeschnallt werden. Allerdings steht dieses System in der Kritik, weil es nicht unbedingt die sicherste Methode ist. Oft entscheiden sich Eltern aber für diese Möglichkeit, weil sie sich gar nicht über andere Möglichkeiten bewusst sind.
Die bessere Möglichkeit ist es jedoch, für Kleinkinder einen eigenen Sitzplatz zu buchen und sie sicher in der Babyschale mitfliegen zu lassen. Diese Option bietet auch den Vorteil für die Eltern, dass diese sich frei bewegen können und beide Hände frei haben, wenn der Nachwuchs schläft oder sich anderweitig beschäftigt.
Letztendlich muss aber jedes Elternpaar selbst entscheiden, auf welche Weise es seinen Nachwuchs mitfliegen lassen möchte.

 

Hilfsmittel gegen den Ohrendruck

Wer schon mal geflogen ist, weiß, dass der Druck im Ohr beim Starten und Landen recht unangenehm sein kann. Bei Kindern ist der Druck noch stärker, vor allem, wenn sie leicht verschnupft sind. Aus diesem Grund kann es hilfreich sein, dem Kind etwa eine halbe Stunde vor Abflug altersgerechte Nasentropfen zu verabreichen.
Zusätzlich kann das Stillen oder Geben eines Fläschchens während des Starts und der Landung den Ohrendruck mindern.
Für ältere Kinder eignen sich Kaugummis und Kaubonbons, um dem unangenehmen Druck entgegenzuwirken.
 

Beschäftigung an Bord

Langstreckenflüge sind häufig Nachtflüge und dadurch sehr entspannte Flüge. Denn früher oder später schläft jeder ein. Und falls nicht, befinden sich an den Rücklehnen der Vordersitze kleine Monitore, auf denen diverse Spiele und Filme zur Verfügung stehen, darunter eine große Auswahl an deutschsprachigen Filmen und Kinderfilmen.
Für ältere Kinder ist es außerdem hilfreich ein (Kinder-)Tablet mit einer Auswahl an Kinderspielen mitzunehmen. Das lenkt während des Flugs ab und ist außerdem nützlich zur Überbrückung von Wartezeiten am Flughafen – bei Verspätung oder längerem, durch Umsteigen bedingtem Aufenthalt.

 

Tipp: Haltet eure Kinder am Flughafen nicht zurück! Lasst sie dort noch einmal ordentlich toben und spielen, denn während des Flugs müssen sie lange genug stillsitzen. Und verliert außerdem nie das Ziel aus den Augen: Denn jede Minute Stress wird am Ende durch einen traumhaften Urlaubsort belohnt. 

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