Geschwisterliebe - "Maaaaaamaaaaaa, der soll weg!“

Blog Gastartikel: Stadt, Land, Mama

24.Jun 2017
Deutsch

Unsere Gastautorin Katharina vom Familienblog Blog Stadt, Land, Mama widmet sich in dieser durchaus amüsanten Kolumne dem Thema Geschwisterliebe. An die Mehrfach Mamas unter euch: Welche Sprüche bekommt ihr bezüglich des Geschwisterchens so zu hören?

 

Geschwisterliebe - "Maaaaaamaaaaaa, der soll weg!“

Foto: Shutterstock 

Eigentlich gibt es nur zwei Gefühle zwischen meinen großen Kindern. Unendliche Liebe, gerne von der Großen so ausgedrückt, dass sie ihren Bruder beim Kuscheln halb zerquetscht. Oder eben Ärger. „Maaaaaamaaaaaa, der soll weg!“, schreit meine Tochter dann quer durchs Haus. „Wieso müsst Ihr Euch eigentlich immer streiten?“, frage ich dann. Dumme Frage, weiß eigentlich jeder, der selbst Geschwister hat. Schließlich gibt es 1000 Kleinigkeiten, warum einem der Bruder oder die Schwester gerade auf den Keks geht.

Hier meine Top 7 der Motzgründe (und meine Gedanken dazu): 

1. „Mama, ich will jetzt aber auf Deinen Schoß!“ (Ja, klar, immer alle auf mich drauf. Steht auf meiner Stirn „Kletterburg?“)

2. „Der guckt mich so doof an.“ (Mmhh, ich fand nicht, dass er doof guckt und irgendwo muss er ja hingucken oder soll ich ihm Augenklappen besorgen?)

3. „Warum macht der mir alles nach?“ (Weil es ein unumstößliches Gesetz ist, dass kleine Geschwister den Großen immer nacheifern. Wird sich nie ändern, sorry.)

4. „Der macht mir alles kaputt!“ (Zum Glück, noch mehr Herzchen aus Bügelperlen ertrage ich auch nicht mehr)

5. „Damit will ich aber jetzt spielen“ (Logo, es lag zwar ein Jahr unbenutzt im Schrank, aber kaum zieht es der andere heraus, ist es plötzlich wieder total angesagt)

6. „Ich will nicht mit ihm spielen“ (Musst Du aber, damit Mama mal 5 Minuten Ruhe hat)

 

Ja, Geschwister können nerven. Weiß ich von mir selbst (und ich hatte vier Geschwister!!!). Aber - und das weiß ich auch von mir selbst: Geschwister sind etwas Wunderbares. Mit etwas Glück können sie zu den engsten Vertrauten werden, zu Verbündeten, zu Seelenverwandten. Sie kennen Dich besser als jeder andere, lieben dich seit deiner Geburt und begleiten dich ein Leben lang. Ich wünsche mir, dass meine Kinder später genauso für einander empfinden…

Kommentare

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Hasi
Viele gute Anregungen. Danke!
Mi, 08/09/2017 - 11:06
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