Gesunde Ernährung: Obst und Gemüse in der Schwangerschaft

3 Tipps für den Genuss der gesunden Alleskönner

03.Sep 2017
Deutsch

Reichhaltiges Obst und Gemüse ist die beste Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen. Ganz besonders während der Schwangerschaft. Einerseits weil dein Bedarf erhöht ist und andererseits, weil das ungeborene Baby baut ja seinen kleinen Körper mit all den guten Inhaltsstoffen auf. Doch was gilt es beim Kauf von Obst und Gemüse in der Schwangerschaft beachten? Und was ist beim Verzehr von Rohkost besonders wichtig? Wir sagen es dir.  

 

Gesunde Ernährung: Obst und Gemüse in der Schwangerschaft Foto: Shutterstock

Was du schon beim Einkauf beachten solltest

Im Supermarkt sieht ja alles appetitlich aus. So verlockend abgepackte, vorgewaschene Mischsalate oder vorgeschnittene Obststücke in Schweiß-Folie oder Plastiktüten auch sind, du solltest sie im Regal lassen. Mal abgesehen von den Müllbergen, die dadurch entstehen, ist wegen Schadstoffen und Bakterien Vorsicht angesagt. Durch Folien, Plastiktüten und selbst über Karton, werden Schadstoffe auf Obst, Gemüse und auf Salate übertragen. Während der Lagerung und Verarbeitung der Produkte, kann es zu einer Vermehrung von Listerien kommen. Das sind Keime, die ähnlich wie Salmonellen das Ungeborene und deine Gesundheit gefährden können. Deshalb ist es am besten, du kaufst lose Ware und bereitest Gemüse und Obst selbst zu. Bio-Produkte und saisonale Produkte vom Marktstand, sind am reichhaltigsten und weitgehend unbelastet.

Rohkost in der Schwangerschaft:  Gründlich reinigen und frisch zubereiten ist die Devise

Plastikfolien bieten keinen Schutz vor gesundheitsschädlichen Pestiziden und Herbiziden. Darunter versteht man jene Vernichtungsmittel, die für Insekten und Unkraut eingesetzt werden. Damit du sichergehen kannst, dass alle Verunreinigungen zuverlässig von Obst und Gemüse abgewaschen werden, empfehlen wir eine einfache und preiswerte Reinigungsmethode.

Dazu brauchst du entweder das Hausmittel Natron (NaHCO3) oder Soda (Na2CO3). Sie sind im Handel unter den gängigen Namen Backpulver oder Waschsoda erhältlich. Es sind beide feine weiße Pulver, die du aber nicht mischen solltest. Davon nimmst du etwa einen glatten Esslöffel auf einen Liter Wasser. Mit etwas Haushaltsessig (bis zu 1/8 Liter) und dem Saft einer halben Zitrone, ist das die Reinigungsflüssigkeit auch schon fertig. Die Verbindung schäumt beim Mischen ein wenig auf. Darin legst du die gekauften Stücke Obst und Gemüse für einige Minuten ein. Salatblätter einfach nur gründlich durchziehen. Auch Beeren sollten nicht allzu lange in der Flüssigkeit liegen. Danach nochmal mit klarem Wasser abspülen. Das Obst und Gemüse wird dadurch nicht nur richtig gut gereinigt, es bleibt auch länger haltbar.

Bevor du es in ein Kühlfach legst, lass´ vor allem das Gemüse ein wenig trocken liegen.

Sollte Rohkost für dich nicht leicht verdaulich sein, dann dünste Obst und Gemüse vor dem Verzehr über Wasserdampf. Frische Sprossen und Keimlinge solltest du wegen möglicher Belastung durch Bakterien ebenfalls erhitzen. Und nun, lass es dir schmecken! 

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