Gesunde Schlafumgebung fürs Baby

Schlaf Kindlein Schlaf – 5 Tipps

07.Apr 2017
Deutsch

Abenteuer machen müde. Und für dein Baby ist jeder Tag aufs Neue ein riesengroßes Abenteuer. Denn die Welt da draußen ist für die lieben Kleinen unheimlich aufregend. Ein ungestörter, erholsamer und tiefer Schlaf ist für die gesunde Entwicklung deines Babys daher umso wichtiger. Vor der Geburt hat einzig und allein die Natur für eine gesunde Schlafumgebung für das Baby gesorgt: wohlige Wärme, Dämmerlicht und gedämpfte Geräusche. Nun fragen wir Eltern uns, wie wir eine ähnlich angenehme Schlafatmosphäre für unsere Lieblinge schaffen können?

Gesunde Schlafumgebung fürs Baby

Foto: Shutterstock

Hier sind einige Tipps für euch:

1. Schlafkleidung: Weniger ist mehr

In jedem Fall gilt es die Überwärmung deines Babys während dem Schlafen zu verhindern. Es ist völlig ausreichend, wenn dein Sprössling über der Windel lediglich Body und einen Schlafanzug trägt. Verzichte darauf, ihm während dem Schlafen eine Mütze aufzuziehen. Wenn es nämlich zu warm ist, dann geben Babys überschüssige Wärme über ihren Kopf ab. Mit Mütze ist dies aber nicht möglich. Und: Lass dich nicht von kühlen Babyhänden und Füßen täuschen. Diese sind normal und kein Grund zur Sorge! Ob deinem Kind zu warm oder zu kalt ist, kannst du am Besten am Nacken feststellen.

2. Kopfkissen und Schaffelle gehören nicht ins Babybett!

Wenn sie ein Babybett auch noch so gemütlich aussehen lassen, auf Schaffelle, süße Kuscheltiere oder Deckchen solltest du lieber verzichten. Auch ein Kissen braucht dein Kind zu Beginn noch nicht zum Schlafen. Diese könnten etwa zu einem Wärmestau und somit zur Überwärmung des Babys führen. Zum anderen stellen sie eine Gefahr dar, etwa wenn sich dein Kind mit diesen Gegenständen das Gesicht bedeckt und damit die Atmung behindert wird.

3. Babyschlafsack statt Bettdecke

Der große Vorteil an Babyschlafsäcken: Im Gegensatz zu Bettdecken kann dein Baby sie nicht einfach wegstrampeln oder über den Kopf ziehen. Außerdem kann eine Babydecke schnell zu Überwärmung des Kindes führen und unter Umständen auch eine Rückatmung hervorrufen. Für den Babyschlafsack gilt: Wähle ein Modell, dass so verschlossen ist, dass dein Kind nicht in den Schlafsack hinein- oder herausrutschen kann. Dementsprechend darf die Halsöffnung nicht größer als der Kopfumfang deines Sprösslings sein. Eine Faustregel für die richtige Größe lautet: „Körpergröße minus Kopflänge des Baby plus 10 cm zum Wachsen”.

4. Matratze

Die richtige Matratze im Babybett ist sowohl für den Komfort als auch für die Risikominimierung wichtig. Daher solltet ihr die Matratze stets zum Bettgestell kaufen, so könnt ihr sichergehen, dass das Modell genau passt. Die Matratze muss fest im Rahmen des Betts beziehungsweise der Wiege liegen und sich nicht verschieben lassen. Auch der Härtegrad ist entscheidend: Für eine physiologisch sinnvolle Schlafposition und einen entspannten Schlaf sollte der Babykörper nicht mehr als zwei Zentimeter einsinken. Nur so passt sich die Unterlage der Wirbelsäule des Babys an und nicht umgekehrt.

5. Schnuller

Ob Stress, Schmerzen, Unbehagen, Anspannung – der Schnuller ist für das Baby ein wahrer Seelentröster. Er hilft nicht nur die Zeit zwischen dem Stillen zu überbrücken, sondern dient auch als tolle Einschlafhilfe. Umso wichtiger ist die Wahl des Schnullers. Denn nur ein anatomisch korrekt geformter, dünner und symmetrischer Saugerhals erlaubt eine gesunde Zahn- und Kieferentwicklung beim Baby.

6. Temperatur: Raumklima & Stoßlüften

Zur optimalen Schlafumgebung gehört ohne Frage auch ein gesundes Raumklima. Für Babys liegt die optimale Temperatur zum Schlafen zwischen 16 und 18°C. Zum Spielen darf es im Raum ruhig 18-20°C haben. Ebenso wichtig wie die Temperatur ist die Luft im Raum, in dem dein Baby schläft. Daher sollte man mehrmals täglich, aber stets nur kurz das Fenster komplett öffnen! 

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