Hatschi! Sommergrippe beim Baby, was nun?

6 Tipps zu Vorbeugung und Heilung

22.Aug 2019
Deutsch

Heftige Temperaturunterschiede sind im Sommer keine Seltenheit. Diese Schwankungen können das Immunsystem und den Kreislauf stark belasten. Babys und Kleinkinder kriegen da schnell mal was ab und spüren plötzlich die typischen Symptome einer Erkältung: Niesen, frösteln und sogar Fieber.

Mama mit krankem Baby

Krank sein im Sommer ist nicht gerade fein, wenn du mit deinem kleinen Sonnenschein eigentlich viel lieber im Schwimmbad wärst! Denn stattdessen steht Krankenpflege zu Hause an. Wie du einer fiesen Sommergrippe bei deinem Baby aus dem Weg gehen kannst, oder die Symptome möglichst rasch in den Griff bekommst, verraten wir dir hier:
 

Wirksame Methoden zur Vorbeugung

1. Babys und Kleinkinder sollten immer vor zu viel Sonne geschützt werden. Halte dich vorzugsweise im Schatten auf und achte darauf, dass dein kleiner Liebling an Sonnentagen immer eine Kopfbedeckung trägt. Dadurch vermeidest du die Gefahr eines Sonnenstichs, und schonst so sein Immunsystem.

2. Die empfindliche Babyhaut ist noch nicht vollständig darauf ausgerichtet, den Temperaturwechsel auszugleichen. Deshalb ist die stets angepasste Wahl der Kleidung umso wichtiger. Frühmorgens und abends ist eine Babyweste und eine Sommerdecke im Buggy nötig. Jedoch nicht in der brütenden Mittagshitze. Ist dein Kleines dennoch verschwitzt, dann trockne es mit einem Lappen ab, und ziehe es um.

3. Zugluft, Ventilatoren oder die Klimaanlagen, verteilen im Sommer oft Viren, Bakterien und Keime. Der Kontakt damit lässt sich nicht immer vermeiden, aber grundsätzlich macht ein Ausweichen Sinn. Generell sollte eine Raumkühlung nicht mehr als fünf bis sechs Grad unter der Außentemperatur liegen.
 

Wenn sich dein Baby die Sommergrippe zugezogen hat …

1. Wichtig ist zuallererst, dass die Symptome von anderen Krankheiten abgegrenzt werden. Häufige Beschwerden sind eine verschnupfte Nase, Niesen, Husten, Heiserkeit, Hals-, Ohren-, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, Fieber, Schüttelfrost. Aber auch Erbrechen, Durchfall, und/oder Bauchkrämpfe. Bei Auftreten mehrerer Symptome ist Bettruhe und viel Trinken wichtig. Die Anwendung von Hausmitteln ist auf alle Fälle einen Versuch wert. Verschlimmern sich die Symptome, wird bei einem kranken Kind mit Fieber ein Hausbesuch vom Arzt nötig.

2. Was ins Erste-Hilfe-Package gehört, sind Dinge wie das Lieblingsstofftier oder der Beruhigungsschnuller, damit dein Schatz auch tatsächlich im Bett bleibt. Ansonsten kann auch das Trinken von kräftiger Hühnerbrühe Linderung verschaffen. Vegane Alternative ist die über mehrere Stunden lang gekochte Gemüsebrühe. Dem Baby immer handwarm ins Fläschchen geben!
​Des Weiteren helfen kühle Wickel an den betroffenen Körperteilen, bzw. Wadenwickel zur Fiebersenkung. Salzwasser inhalieren, oder der Einsatz eines Salzwasser-Sprays tut bei gerötetem Hals und Schnupfen gut.

3. Eine echte Hürde kann bei einem Kleinkind der Stress bei der Einnahme der Medizin werden. Tatsächlich taucht das Problem immer wieder, nicht nur während der Trotzphase, auf. Hier findest du nützliche Tipps die dir helfen sollen, dein Kind zur Einnahme zu ermuntern.

Und nicht zuletzt sei erwähnt, dass häufiges Händewaschen, die Keimverbreitung eindämmen kann. Außerdem haben wir hier noch Tipps für ein starkes Immunsystem bei Kindern.
 

Foto: Shutterstock

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