Haushalt mit Kindern - Ordnung halten leichtgemacht

Tipps, wie du deinen Junior zum Mithelfen motivierst

30.Aug 2019
Deutsch

Wir Mamas und Papas wissen: Den Familienhaushalt intakt zu halten, kann ganz schön anstrengend sein. Vor allem, wenn man mehr als ein Kind hat. Oder vielleicht sogar noch Haustiere. Dabei braucht es oftmals nur hier und da eine kleine Unterstützung, damit uns die Arbeit nicht über den Kopf wächst und wir nicht permanent über irgendwelche Legoautos stolpern. 

Kleinkind räumt auf

Foto: MAM

Ab einem Alter von etwa einem Jahr, kann ein Kind in die täglichen Routinetätigkeiten mit einbezogen werden und den Mamas und Papas ein wenig behilflich sein. Daher haben wir 6 nützliche Tipps zusammengestellt, mit denen du auch Junior motivieren kannst, dir im Haushalt ein wenig unter die Arme zu greifen. Denn Aufräumen mit Kindern kann sogar Spaß machen. Here you go!
 

Tipp 1: Dem Kind beibringen, wie es sein Spielzeug sortiert

Sobald das Baby signalisiert, dass es unterwegs den eigenen Buggy schieben will oder es sein Fläschchen lieber selber in der Hand hält, lässt es sich auch motivieren, unbenutztes Spielzeug in dafür vorgesehene Kisten einzuräumen. Anfangs musst du natürlich dabei sein und vorzeigen, wie es gemacht wird, aber bald wird es dein Kleines ganz von selbst tun. Denn Aufräumen ist eigentlich wie ein Sortierspiel. Dein Kleiner muss es nur einmal verstanden haben und dann wird es ihm auch Freude bereiten.
 

Tipp 2: Alles an den richtigen Platz

Damit sich ein Kind im Haushalt gut orientieren kann, ist es empfehlenswert, wenn jedes Ding seinen unumstrittenen Platz hat. Zum einen findest du dich darin selbst gut zurecht – zum anderen brauchen Kinder Anhaltspunkte. Je übersichtlicher der Haushalt strukturiert ist, desto eher kannst du auf die Mitarbeit deines Lieblings zählen. Unser Geheimtipp: Boxen in allen möglichen Formen, Größen und Farben sind ein wahrer Alleskönner in Sachen Haushalt organisieren.
 

Tipp 3: Im Familienhaushalt mithelfen, steigert den Selbstwert des Kindes

Sei es beim Ausräumen von Wasch- oder Spülmaschine, beim Einkauf oder auf dem Balkon. Kinder tun gerne dasselbe wie die Großen. Deshalb kann das Baby ganz selbstverständlich bei den kleinen Alltäglichkeiten mitmachen. Natürlich im kindgerechten Rahmen – Zerbrechliches, Werkzeug oder das „heilige Kaffehäferl“ des Papas sollten nicht in Kinderhände geraten. Wenn du deinen Schatz nach verrichteter Tätigkeit lobst, dann hebt das beim Kind die gute Laune. Denn es ist mächtig stolz auf sich. Eines können wir auf jeden Fall bestätigen: Gemeinsames Arbeiten für die eigenen vier Wände stärkt den Familienzusammenhalt enorm.
 

Tipp 4: Spielzeug und Kleidung aussortieren und weitergeben

Damit sich nicht allzu viel im Wohnraum ansammelt und du die Übersicht verlierst, lohnt es sich, wenn du regelmäßig aussortierst. Vor allem beim Ausrangieren von Spielsachen, die für das Kind nicht mehr altersgerecht sind, kann dir dein Baby helfen. So könnt ihr gemeinsam die Ladenhüter wegpacken, und das Kind verabschiedet sich von den Dingen, die es nicht mehr braucht. Am besten, ihr entscheidet gemeinsam, wer sich über die Sachen freuen würde. Denn selbst wenn du viel Stauraum hast, ist es besser, wenn unbenutzte Dinge an die richtige Stelle weitergegeben werden. Das Kind lernt dadurch loszulassen und zu teilen.
 

Tipp 5: Kinder mitbestimmen lassen

Babys und Kleinkinder sind unglaublich neugierig und wollen ihre Umwelt erkunden. Dabei ist Selbstbestimmung wirklich ein zentrales Wort. Die Kleinen wollen selbst bestimmen, was in ihrem Zimmer „wohnen“ darf und was nicht. Oder welches Ding welchen Platz bekommt.  Wenn gerade eine Legostadt aufgebaut ist, dann soll diese auch stehen bleiben dürfen und nicht sofort wieder weggeräumt werden. Man hilft seinem Mini-Du am besten, wenn man mit ihm gemeinsam eine Struktur im Kinderzimmer erarbeitet. Wurde einmal gelernt, wie man richtig Ordnung hält, bringt es nur Bonuspunkte für das spätere Leben, auch wenn es manchmal im „aufgeräumten Chaos“ endet.
 

Tipp 6: Aufräumen mit Kindern kann Spaß machen: Führt ein beschwingtes Aufräum-Ritual vor dem Zubettgehen ein!

Wenn das Kind müde wird, lässt es gerne allerlei Dinge herumliegen. Deshalb ist ein gemeinsames Ritual, um Ordnung zu schaffen vor dem Zubettgehen, eine gute Gelegenheit, um den Tag fein ausklingen zu lassen. Während ihr die gemeinsame Lieblingsmusik hört, wird das Aufräumen auch noch zum Sing- und Tanzspaß. Einfach herrlich und die Dinge müssen nicht in den Morgenstunden von den Mamas und Papas alleine erledigt werden!

Mit diesen Tipps bist du nun wirklich super für den Familienhaushalt gewappnet und kannst sicher bald auf die Hilfe deines Kleinen zählen. Aber an erster Stelle steht natürlich immer der Spaß. Erwarte von deinem kleinen Liebling auf keinen Fall Perfektion – Sauberkeit und Co. muss erst gelernt werden. Prioritäten setzen ist angesagt!

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