Hurra! Das Baby ist da – und was nun?

5 Fragen, die sich alle frisch gebackenen Eltern stellen

03.Dez 2017
Deutsch

Sobald das große Ereignis der Geburt bewältigt wurde, geht es gleich mal rasant los. Das Baby ist nun der Star der Familie und braucht die volle Aufmerksamkeit denn schon geht es los mit dem Trubel rund um das Neugeborene! Es gibt jetzt allerhand neue Aufgaben für euch und ihr habt alle Hände voll zu tun. Besonders wenn es sich um eine Erstgeburt handelt, stellen sich die frisch gebackenen Eltern allerhand Fragen.

Deswegen haben wir einen kleinen Fragenkatalog mit Antworten für dich zusammengestellt. Aber erst mal: Herzlichen Glückwunsch zur Ankunft des kleinen Wunders!

Hurra! Das Baby ist da – und was nun?

Foto: Shutterstock

  • Was tun, wenn das Baby weint?

In den meisten Fällen dauert es eine kleine Weile, bis Eltern das Weinen ihres Babys richtig deuten. Es gibt schließlich viele Möglichkeiten dafür, was das Baby brauchen könnte: Ruhe, Schlaf, Wärme, Wickeln, oder Nahrung. Deshalb nimm´ es erst mal auf den Arm! Der Körperkontakt gibt ihm Geborgenheit und sobald es deinen oder Papas Herzschlag hört, ist seine Welt schon weitgehend in Ordnung. Bei großer Unruhe kann zusätzlich auch Pucken helfen.

  • Wie häufig muss das Baby trinken?

Jedes Baby entwickelt seine eigene Regelmäßigkeit beim Stillen. Auch wenn dein Kleines mit dem Fläschchen gefüttert wird. Als Faustregel gilt: alle 2 bis 4 Stunden sollte es trinken, damit sein Durst gelöscht wird, und es die nötige Nahrung aufnimmt. Die Stilldauer kann dabei zwischen 10 und 30 Minuten liegen.

  • Wie oft sollte ich die Windeln wechseln?

Bei einem Neugeborenen ist im Regelfall nach jeder Mahlzeit Urin oder Stuhl in der Windel. Es kann schon vorkommen, dass du zu Beginn bis zu 10 Mal am Tag wickeln musst. Vernachlässige diese Aufgabe nicht, denn es ist wirklich sehr wichtig die Windel häufig zu wechseln. Ansonsten reagiert die Babyhaut schnell mal mit schmerzhaften Rötungen am Po.

  • Ab wann können Finger- und Fußnägel geschnitten werden?

In den ersten 4 bis 6 Wochen sind die Nägel des Babys in den meisten Fällen noch sehr weich und müssen nicht geschnitten werden. Sollte sich das Baby damit jedoch anfangen blutig zu kratzen, ist das Überziehen von weichen Fäustlingen ein guter Rat.
Nach einigen Wochen steht dem Schneiden nach dem Baden dann aber nichts mehr im Weg. Dafür gibt es spezielle Scheren, denn die zarte Haut am Nagelbett soll ja nicht verletzt werden.

Tipp: Wenn du ein kleines Lied während des Schneidens summst, erinnert sich das Baby nach einer Weile schon bei den ersten angestimmten Klängen daran was nun ansteht, und bleibt dadurch entspannt.

  • Wie trage ich das Baby richtig?

In den ersten 8 Wochen ist in jeder Position vor allem das Stützen des Kopfes sehr wichtig.
Beim Hochheben schiebe deine Hand unter das liegende Baby bis du den Kopf hältst, und drehe den kleinen Körper ein wenig zur Seite bevor du es anhebst. Eine Variante ist das Tragen in der Armbeuge. Stütze Rücken und Po des Babys dabei mit dem anderen Arm. Das Wiegen ist in dieser Haltung besonders einfach.

Bis ihr aufeinander eingespielt seid, wird es ein bisschen dauern. Aber nach nur wenigen Wochen gewinnt ihr zunehmend an Sicherheit in eurem alltäglichen Umgang mit dem Baby. Nur Mut!

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