Hurra! Schwanger! Und was nun?

Q & A: Fragen über Fragen

19.Dez 2018
Deutsch

Wenn du schwanger bist und bereits eine langjährige Partnerschaft mit dem Vater des Kindes besteht ist Vertrauen da. Und bei den meisten Paaren gibt es schon mal eine gute Gesprächsbasis. Vielleicht hibbelt ihr beide schon seit einer Weile? Dementsprechend kann es euch beide aus allen Wolken heben, wenn es dann tatsächlich soweit ist!

Hurra! Schwanger! Und was nun?

Foto: Shutterstock

Bist du jedoch schon schwanger nach dem ersten Liebestaumel – war es etwa ein Ausrutscher bei einem One-Night-Stand, wird die Sache ein Stück komplizierter. Vor allem wenn du dir unsicher bist, ob er überhaupt dazu bereit ist, Papa zu werden. Oder du Mama. Ergo liegt deine Reaktion auf einer Skala zwischen riesiger, freudiger Überraschung und fassungslosem Schockmoment.

In jedem Fall ist es ein epochales Ereignis - speziell, wenn es das erste Baby ist, das du nun erwartest. Dann ist „Wie sag´ ich´s ihm?“ wohl die spannendste Frage, die du dir stellst. Bei der Verkündung des süßen Geheimnisses sind dir jedenfalls keine Grenzen gesetzt, was deine Kreativität angeht. Ob ganz nebenbei, oder feierlich mit Pomp und Prunk – wichtig ist, dass das Timing stimmt. Denn es wird bestimmt ein ganz besonderer Moment sein!

Und gleich danach geht es auch schon los mit der ersten Aufregung! Doch nach und nach prasseln auf dich und den Papa in spe unzählige weitere Fragen aller Art ein.
 

Der Schwangerschaftstest hat zwei Striche – was nun?

Deine Gefühlswelt ist erstmal aus der Bahn. Womöglich spürst du schon die ersten, typischen Schwangerschaftssymptome? Dabei einen klaren Kopf zu behalten ist jetzt eine echte Herausforderung. Aber vorerst ist wichtig, dass du auf Nummer sicher gehst! Vereinbare einen Termin bei deinem Facharzt. Am besten so, dass der Papa in spe mit von der Partie sein kann. Denn sobald die Schwangerschaft felsenfest steht, gibt es in der Arztpraxis auch gleich ein fachlich professionelles, aber sehr persönliches Beratungsgespräch!
 

Ausposaunen oder doch besser zuwarten?

Diese Entscheidung bleibt selbstverständlich völlig dir überlassen. Es ist eine sehr individuelle Angelegenheit, die sich im Grunde aus den Umständen ergibt. Den positiven Schwangerschaftstest sofort auf deinen Social Media Kanälen posten? Vielleicht macht es Sinn, die ersten kritischen Wochen abzuwarten. Zumindest was den entfernten Bekanntenkreis betrifft. Es bleibt immerhin noch genügend Zeit für die Online-Flut an Glückwünschen!
 

Rollenaufteilung schon vor der Geburt

Hach, das ist auch eine Frage, die nur du selbst beantworten kannst. Oder besser gesagt: eigentlich liegt es stark an ihm. Manche Männer brauchen erstmal Abstand, um das Ganze vollständig zu verdauen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass es ein Rückzug von ihm ist. Vielmehr geht es um dieses, für Frauen oft unverständliche, „Einsamer-Wolf-Phänomen“. Dabei sortiert er vermutlich erstmal seine Gedanken und Gefühle und überlegt gründlich, was jetzt ansteht. Denn immerhin warten im Lauf der Schwangerschaft, und vor allem sobald das Baby da ist, weitere, unzählige Fragen auf ihn! Deshalb ist wichtig, dass ihr beide ein wenig flexibel bleibt. Dinge wie die Rollenaufteilung ergeben sich zu einem späteren Zeitpunkt. Manchmal sogar wie von selbst!

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