Im Interview mit Andrea von Fruity Sky über ihre Liebe zum Reisen

Die Welt entdecken mit Baby – auf das solltest du achten

16.Jun 2019
Deutsch

Andrea von Fruity Sky ist neben ihrem Blog eigentlich Stewardess, doch seit Dezember 2018 hält sie ihr kleiner Sohn Paul auf Trapp. Bei all den Familienverpflichtungen ist ihre Liebe zum Reisen aber kein Stückchen kleiner geworden. In unserem Interview berichtet Andrea über ihre Reisen und die Einflüsse von verschiedenen Kulturen auf ihren Nachwuchs.

Frau mit Baby

Foto: Little Big Heart by MAM 

1. Vor der Geburt deines Sohnes warst du, neben deinem Blog, als Stewardess tätig. War das schon immer dein Traumberuf oder ist die Liebe zum Reisen erst später entstanden?

Die Liebe zum Reisen war immer schon in mir – wir, meine Eltern, mein Bruder und ich sind auch schon relativ früh gereist. Anfangs waren wir oft mit dem Auto unterwegs, später dann auch schon mit dem Flugzeug. Mein Traumberuf aus der Kindheit war es aber eigentlich nicht. Ich hatte mich vor über 10 Jahren eher spontan dazu entschieden, mich als Flugbegleiterin zu bewerben. Es hat auf Anhieb geklappt und ich bin seither Feuer und Flamme für diesen Job über den Wolken. Auch der Blog ist eher spontan entstanden. Nun lassen sich aber tatsächlich beide Jobs wunderbar miteinander verbinden.
 

2. Eure erste große Reise nach Amerika habt ihr erst vor Kurzem „überstanden“ – wie war der Langstreckenflug mit Baby? Geheimtipps dazu hören wir immer gerne!

Den ersten Flug mit Baby Paul habe ich sogar alleine nach Los Angeles gewagt. Mein Mann Chris wartete bereits sehnsüchtig in Amerika auf uns und mir war von Anfang an klar, dass ich auch den ersten, langen Flug mit Baby schaffen werde. Unser Handgepäck war sorgfältig gepackt. Wir hatten sehr viel dabei. Von unserem „Reisedschungel“, Spielzeug in allen Variationen, bis hin zu Babybrei, einer Menge Windeln, Feuchttücher, Desinfektion, Decken, Spuckwindeln, usw.
Das Wichtigste im Flugzeug ist Ruhe. Ich habe versucht Paul so gut wie möglich zu beschäftigen, viel Abwechslung zu bieten und es hat sogar mit ein paar Stunden Schlaf geklappt. Der 12 Stunden Flug war, auch wenn man es nicht glauben mag, sehr schnell vorüber.
 

3. Unsere Devise beim Reisen mit dem Baby lautet: Die Planung macht es aus! Wie siehst du das Ganze?

Die Planung ist auf jeden Fall das A und O beim Reisen. Für mich fängt es schon bei einer ordentlichen Packliste an. Ich persönliche liebe es, alles zu planen. Ich fühle mich viel sicherer, wenn ich Sachen auf Papier bringe und diese danach abarbeiten kann. Dies verleiht mir meine innere Ruhe und hilft in stressigen Situationen mit Baby.
Ich überlasse nichts gerne dem Zufall und daher ist ein durchdachter Plan für mich immer essentiell. Vor unserem großen ersten Flug nach LA hatten wir bereits zwei Kurzurlaube mit dem Auto hinter uns. Auch hier hat uns eine gute Planung das Leben leichter gemacht.

Glückliches Baby

Foto: Little Big Heart, Flasche von MAM 

4. Auf deinem Instagram-Profil sieht man, dass dein Kleiner an MAM Schnullern nuckelt. Wieso hast du dich für die Marke MAM entschieden? Und verwendest du auf Reisen auch eine Schnullerkette, damit dein Baby den geliebten Schnuller nicht verliert?

Wir haben verschiedene Marken an Schnullern ausprobiert und Paul mag die Schnuller von MAM am liebsten. Ich persönliche finde besonders die zahlreichen unterschiedlichen Größen super. Gerade am Anfang ist es wichtig, dass der Schnuller für Neugeborene nicht zu groß ist.
Und gerade eine Schnullerkette ist wirklich ein Must-Have auf Reisen. So kann man ihn nicht verlieren und der Schnuller bleibt sauber und hygienisch. Außerdem muss man dann nicht lange nach diesem suchen. Mit großer Wahrscheinlichkeit sollte er nämlich immer noch am Baby zu finden sein.
 

5. Dein Baby Paul könnte man mit so einer reisebegeisterten Mami als richtigen Weltentdecker bezeichnen. Wie denkst du, wirken sich die verschiedenen kulturellen Einflüsse auf ihn aus?

Noch ist er ja zu klein um wirklich mitzubekommen, wo wir sind. Ich bin aber durchaus davon überzeugt, dass die kulturellen Unterschiede einen positiven Einfluss auf ihn haben werden. Die Welt ist größer geworden und ein Verständnis für unterschiedliche Kulturen ist immens wichtig. An mir selbst sehe ich, welchen Einfluss meine Reisen auf mich genommen haben. Ich würde auf jeden Fall sagen, dass ich weltoffener geworden bin und unterschiedliche Kulturen mich in unterschiedlichen Sachen beeinflusst haben.
 

6. Holst du dir durch deine Auslandserfahrungen auch Anregungen für deinen Erziehungsstil?

Das kann ich jetzt noch nicht genau sagen. Wir wollen dem kleinen Paul auf jeden Fall die Welt zeigen, sodass er unterschiedliche Kulturen kennenlernt. Im Grunde verfolgen wir auch keinen strikten Erziehungsstil. Wir wollen authentisch sein und unser Kind und seine Entwicklung fördern. Vertrauen und Kommunikation sollen hier die Basis bilden. Inwiefern uns hier die Auslandserfahrung unterstützt ist jetzt aber noch nicht absehbar.
 

7. Gibt es für dich so etwas wie No-Go Destinationen mit Baby? Und würdest du generell eher Strandurlaube oder Städtetrips empfehlen?

Ich denke, im Grunde ist jede sichere Destination geeignet! Wo sich die Eltern wohl fühlen, dort wird sich auch das Baby wohl fühlen. Wie schon vorhin erwähnt: Planung ist alles! Wenn man sich vorab über das Land und die Besonderheiten informiert, kann nichts schief gehen. Nach unserer ersten großen Reise mit Baby können wir auf jeden Fall berichten, dass Urlaub nun etwas anders ist. Man muss auf den/die Kleinen hören und zusehen, dass diese sich wohl fühlen. Alles wird daher etwas langsamer. Ob das am Strand oder in der Stadt passiert, ist dann eher zweitrangig. Bevorzugen die Eltern ohnehin einen Strandurlaub, so wird sich wohl auch mit Baby eher der Strandurlaub anbieten. Hier kennt man zumindest schon seine eigenen Abläufe und Vorlieben.

Frau mit Baby

Foto: Little Big Heart by MAM 

8. Du hast sogar deine eigene Kollektion auf die Beine gestellt. Diese beinhaltet Armbänder, Ketten, Shirts für Mama und Baby und noch vieles mehr. Wir sind begeistert! Kommen die vielen Inspirationen deiner Meinung nach auch von den unterschiedlichen Erfahrungen, die du an all den tollen Reiseorten erlebst? Und wie bekommst du all das eigentlich unter einen Hut?

Vielen Dank! Das freut mich zu hören! Die Inspirationen kommen nicht nur aus Leidenschaft zu meinem Beruf, sondern auch durch persönliche Erfahrungen.
Ohne meinen Mann Chris würde ich es nicht unter einen Hut bekommen. Wir harmonieren wirklich sehr gut und er unterstützt mich in jeder Angelegenheit. Nicht nur als Partner und Papa, sondern auch weil er mich motiviert, an mich selbst zu glauben und einfach neue Dinge auszuprobieren.

Auch deine nächste Reise steht vor der Tür und du hättest gerne noch mehr Inputs zum Thema Reisen mit Baby und Geschwisterkindern? Dann schau gerne auch noch bei unserem Interview mit Verena von Mamawahnsinnhochvier vorbei.

Sende diese Seite an einen Freund