Im Interview mit Bianca Schwarzjirg über ihr Leben als Mama und Person in der Öffentlichkeit

Wie man Mama-Sein und Beruf vereint

28.Feb 2019
Deutsch

Bianca Schwarzjirg, Café Puls Moderatorin und seit Kurzem Mama eines Mädchens namens Rosa, erzählt heute in unserem Interview über ihren “neuen” Beruf als Mama, ihren “alten” Beruf als Moderatorin und den Pink Run in Bad Gastein, den sie gemeinsam mit ihrem Verlobten Micky und anderen Freiwilligen organisiert.

Im Interview mit Bianca Schwarzjirg über ihr Leben als Mama und Person in der Öffentlichkeit

Foto: Little Big Heart, Schnuller und Flasche von MAM

1. Hausbau, Hochzeit, Baby, Beruf und ein Leben in der Öffentlichkeit – das alles meisterst du wunderbar! Hast du ein Geheimrezept dafür?

Das Jahr 2019 hat es wahrlich in sich. Unsere Tochter ist in den ersten Januartagen mit nach Haus gekommen, wir renovieren ein über hundert Jahre altes Haus, das hoffentlich bald unser zu Hause ist, wir organisieren den nächsten Pink Run zugunsten der Pink Ribbon Aktion der Österreichischen Krebshilfe und das Moderieren kommt natürlich auch bald wieder dazu.

Alles in allem bin ich 24/7 im Einsatz aber Rosa ist egal was ich mache in meinen Gedanken dabei. Das ist möglich solange es ihr gut geht und mein familiäres Netz mich so wunderbar unterstützt. Ohne meine Eltern, die uns super viel helfen und meinen Verlobten Micky, der sich rührend um Rosa kümmert, wäre meine Arbeit und Privatleben in dem Ausmaß nicht möglich.
 

2. Ende Dezember ist deine kleine Tochter Rosa zur Welt gekommen. Was war dein erster Gedanke, als du sie gesehen hast?

Der erste Schrei war magisch und als sie an meiner Brust gelegen ist, habe ich nur gedacht: OH MEIN GOTT, das ist sie also. Das ist meine Tochter!! Ich bin bis dahin von Babygeschrei immer nervös geworden, aber dieses kleine schreiende Wesen an meiner Brust... was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick!
 

3. Seit der Geburt ist nun schon ein bisschen Zeit vergangen. Welche Höhen und Tiefen sind dir in den vergangenen Wochen in Erinnerung geblieben?

Die letzten Wochen waren ein Gefühlskarussell. Micky ist die ersten Tage nach der Geburt bei mir im Krankenhaus geblieben und es fühlte sich so an als wären wir in einer Glücksblase. In der eigenen Wohnung war dann alles anders, die eigene Wohnung war irgendwie fremd und es hat ein paar Tage gedauert, bis ich mich mit Rosa zu Hause angekommen gefühlt habe. Oft war ich erschöpft, manchmal müde, aber in jedem Augenblick unendlich dankbar und glücklich. Rosa hat mein Leben so sehr bereichert.

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