Im Interview mit Katii vom Blog Süchtig nach über ihren ersten Sommer mit Tochter Marlene

Baby und Temperaturen jenseits von 30 Grad – Katii verrät ihre Geheimtipps

06.Aug 2019
Deutsch

Katii ist 30 Jahre alt, lebt in Linz (Oberösterreich), ist im März 2019 zum ersten Mal Mama geworden und führt den Lifestyle Blog Süchtig nach. Seit der Geburt berichtet Katii auch über diverse Baby- und Mama Themen. Im Interview gibt sie einen kleinen Einblick in ihre Welt und verrät die besten Tipps, wie man den Sommer mit Baby gut meistert.

Bloggerin Kathii von Süchtig nach

Foto: Little Big Heart by MAM

1. Als allererstes sind wir neugierig wie es denn zu der Namensgebung deines Blogs kam? Süchtig nach ist doch ein wirklich außergewöhnlicher Name, wie wir finden. 

Dankeschön – das war 2012 auch mein Ziel. Irgendwie hießen damals alle bestehenden Blogs gleich „X & Y“ mit zwei englischen Wörtern, die irgendetwas girly-mäßiges ausdrücken. Ich wollte mit meinem Blognamen herausstechen und etwas ganz anderes schaffen. Da ich auf Deutsch schreibe, war’s mir klar, dass es auch ein deutschsprachiger Begriff sein soll. Meinen Blog hätte ich übrigens schon viel früher gestartet, wenn ich mir nicht so sehr den Kopf über den Namen zerbrochen hätte. Letztendlich ist es „Süchtig nach...“ geworden, weil ich ein sehr begeisterungsfähiger Mensch bin und immer eine kleine Sucht entwickle, wenn mir etwas sehr gut gefällt. In den letzten Jahren war ich zum Beispiel „süchtig nach“ Beachvolleyball oder das Haus einzurichten. Mittlerweile bin ich „süchtig nach“ meiner kleinen Tochter Marlene – mit allem, das dazu gehört.
 

2. In Oberösterreich hast du dir mit deiner Familie den Wunsch vom Traumhaus erfüllt – mit Pool versteht sich. Seid ihr so richtige Wasserratten?

Mein Mann Matthias und ich sind so gerne am Meer und freuen uns, am Wasser so richtig abschalten zu können. Damit wir diese Wohlfühlmomente nicht nur im Urlaub genießen können, stand für uns gleich fest, dass unsere „Casa Beham“ einen Pool bekommen muss. Egal wie das Wetter ist – von April bis Oktober springt Matthias jeden Tag hinein. Ich bin dagegen ein bisschen wasserscheu und relaxe lieber auf einer Luftmatratze.
 

3. Dieses Jahr ist auch dein erster Sommer mit Baby. Wie läuft es bisher? Wie geht die kleine Marlene mit den teilweise sehr hohen Temperaturen um?

Der Sommer mit Baby ist so toll und ziemlich praktisch! Beim ständigen Wickeln ist es viel einfacher, wenn man nicht hunderttausend Schichten aus- und wieder anziehen muss. Die erste Begegnung mit hohen Temperaturen hatten wir übrigens, als in Österreich eine Kältewelle war und wir spontan nach Lissabon geflogen sind. Wir hatten ein bisschen Sorge, dass die plötzlichen 34 Grad für Marlene nicht gut seien, aber im Gegenteil – sie hat es von Anfang an geliebt! Generell liebt sie es, wenn sie nur wenig Kleidung tragen muss. Deshalb lassen wir sie ganz oft nackt strampeln – da quietscht sie jedes Mal vor Freude!
 

Bloggerin Kathii von Süchtig nach mit ihrer Tochter Marlene

Foto: Little Big Heart by MAM

4. Welche Tipps kannst du unseren interessierten Mamas und Papas mitgeben, um den Sommer so angenehm wie nur möglich zu gestalten?

Ganz egal, wie alt man ist – es ist immer besser, wenn man die direkte Sonne meidet und im Schatten bleibt. Für Babys und Kleinkinder ist das natürlich noch wichtiger. Wir haben für Marlene ein Wurfzelt besorgt, sodass wir auch auf Stränden bleiben können, an denen keine Bäume Schatten spenden. In besonders heißen Phasen sollte man vor allem unbedingt die Mittagshitze meiden – an solchen Tagen gehen wir mit Marlene entweder in der Früh oder am Abend spazieren und bleiben ansonsten im kühlen Haus. Und dabei viel trinken nicht vergessen! Bei hohen Temperaturen trinken Babys zwar kürzer, dafür aber gerne viel öfters, egal ob von der Brust oder aus der Flasche.
 

5. Durch euer „Plantschbecken“ im Garten hat sich Marlene sicher schon früh ans Wasser gewöhnt. Wie hast du das angestellt? Und gefällt ihr das Baden genauso wie dir?

Marlene liebt zwar Wasser, aber sie hasst unseren Pool – der hat nämlich meistens nur um die 22 Grad (an Spitzentagen 25 Grad), was für Babys viel zu kalt ist. Deshalb halten wir sie nur so weit rein, dass sie sich mit ihren Füßen abkühlen kann. Dafür haben wir auf der Terrasse noch ein „richtiges“ Kinder-Plantschbecken aufgestellt, in das wir warmes Wasser füllen. Dort könnte sie stundenlang drinnen bleiben und strampeln.
 

6. Besucht ihr auch schon fleißig Babyschwimmkurse, damit sich die Kleine im Wasser pudelwohl fühlt?

Schon meine Mama hat mit mir vor 30 Jahren Babyschwimmkurse gemacht, deshalb wollte ich das unbedingt mit Marlene ebenfalls erleben. Vor der ersten Einheit war ich so nervös, weil ich überhaupt nicht einschätzen konnte, ob es ihr gefällt oder nicht – aber das war komplett unbegründet! Die ersten Sekunden im 32 Grad warmen Wasser und schon war Marlene wie ausgewechselt – jede einzelne Minute im Kurs hat ihr so viel Freude bereitet, sodass sie am Schluss gar nicht mehr aus dem Becken wollte.

Babyschwimmkurse sind übrigens nicht dazu gedacht, um Babys tatsächlich das Schwimmen zu lernen. Es geht vielmehr darum, dass sie mit dem Element Wasser vertraut werden. Außerdem fördert die Bewegung im Wasser die motorischen und geistigen Fertigkeiten, trainiert den Gleichgewichtssinn und stärkt das Immunsystem. Für die Eltern ist es so spannend zu beobachten, wie die Babys fast schwerelos im Wasser schweben und die vielen Übungen voller Spaß mitmachen. 
 

Tochter Marlene von Bloggerin Süchtig nach

Foto: Little Big Heart by MAM

7. Auf deinem Blog teilst du auch Tipps zur Beschäftigung von Babys – über Luftballons, Krabbeldecken und Co. ist wirklich alles dabei. Hast du mit Marlene vielleicht sogar schon mal das Entwicklungsspielzeug von MAM ausprobiert? Dieses wäre nämlich unser persönlicher Tipp. 

Ja das haben wir schon ausprobiert – Marlene befindet sich gerade mitten in der oralen Phase und steckt sich alles in den Mund. Auf diese Weise lernt sie ihre Umgebung am besten kennen – bei Babys ist der Tastsinn nämlich viel besser entwickelt als das Auge, das Ohr oder die Nase. Durch die vielen Rillen und Löcher kann Marlene den Beißring von MAM besonders gut greifen – und natürlich ewig darauf herumkauen.
 

Sommer und das kühle Nass gehören einfach zusammen – welche 5 Benefits das Wasser für deinen kleinen Schatz bereit hält, erfährst du in diesem Video!

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