Inhaltsstoffe in Naturkosmetik

2 Hot Facts über Zusätze, die in der Schwangerschaft ein No-Go sind

08.Apr 2019
Deutsch

Bloß kein Chemiecocktail auf der Haut! Deshalb lieber zu Naturkosmetik greifen. Aber Achtung: auch bei „Natur pur“ heißt es vorsichtig sein, denn selbst reine ätherische Öle können deinen Hormonhaushalt beeinflussen. Bei der Auswahl deiner Skin-Care Produkte solltest du deshalb wählerisch sein, vor allem wenn du schwanger bist. Eine Stippvisite in deinem Kosmetikschrank steht am besten unmittelbar nach dem Anblick des positiven Schwangerschaftstests auf dem Plan. Dabei kommen Hautöle, Cremes und Lotions unter die Lupe. Ist der Gebrauch von Nagellack, Wimperntusche, Lidschatten & Co. völlig unbedenklich für das Baby? Gute Frage. Tauchen Unsicherheiten auf, ist ein Produkt-Check die perfekte Methode um bedenkliche Inhaltsstoffe auszumachen. Aber kommt nun alles, was nicht völlig frei von schädlichen Zusätzen ist in den Sondermüll oder solltest du deine Lieblingsprodukte bis zum Abstillen aufbewahren?

Inhaltsstoffe in Naturkosmetik

Foto: Shutterstock

Hier zwei Facts, die deine Entscheidung erleichtern sollen:

#1 Auf Naturkosmetik ausweichen – aber richtig!

Echte Naturkosmetik ist nicht überall erhältlich, denn sie kann nicht so lange im Regal liegen wie konventionelle Kosmetik. Sie enthält weniger Konservierungsstoffe und ist deshalb nicht sehr lange haltbar. Bei manchen Produkten ist dies aber vielleicht ein Trugschluss und deshalb ist es umso wichtiger, dass du beim Umstieg auf Naturkosmetik ausreichend hinter die Kulissen blickst. Viele neue Labels setzen bereits auf vegane Herstellung und völlig unbedenkliche Zusätze. Vorsicht ist nur bei Düften geboten, denn chemische Zusätze in Parfums und Körperpflegeprodukten können die spätere Fortpflanzungsfähigkeit bei ungeborenen Jungen schädigen.

Bemerkenswerte Newcomer aus Deutschland: Naturmädchen für Vitalpflege und Clean Beauty Make-Up von Nui Cosmetics.
 

#2 Tabu-Liste für Schwangere: schädliche Inhaltsstoffe

  • Formaldehyd in Nagelhärter, Wimpernkleber etc.

  • Hautaufheller wie Hydrochinon

  • Parabene sind hormonelle Stoffe, die für die Konservierung bzw. als Bakterienhemmer eingesetzt werden und kommen in vielen herkömmlichen Kosmetikprodukten vor.

  • Phthalate Weichmacher wie DEP und DMP sind an der Endung „-phthalat“ erkennbar

  • Psoralene als Bräunungsbeschleuniger in Selbstbräunern

  • Retinoide gegen Hautunreinheiten in Gels; auch angeführt als Retinsäure, Retinylpalmitat, Retinaldehyd, Adapalene, Tretinoin, Tazaroten und Isotretinoin

  • Sulfate in Shampoos und Badezusätzen

  • Tetrazykline wie Doxycyclin, Minocyclin, und Lymecyclin können sich im Wachstum des Babys in Knochen- und Zahnsubstanz einlagern, bzw. Leberschäden verursachen

  • Triclosan in Seifen, Aknecremes oder Deos

  • UV-Filter haben eine östrogen-ähnliche Wirkung
     

Solltest du nun aus allen Wolken fallen und die Frage aufkommen, was du überhaupt verwenden sollst, ist unser Tipp, es bei der Pflege schon mal mit Babyprodukten zu versuchen!

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