Ist Dreisamkeit die neue Zweisamkeit?

Blog Gastartikel: An Ordinary Miracle

04.Jan 2018
Deutsch

Ist Dreisamkeit die neue Zweisamkeit? Gastbloggerin Susann von dem Blog An Ordinary Miracle teilt mit uns ihre Gedanken über die Veränderung der Wahrnehmung, was gemeinsame Zeit in der neuen Lebenssituation mit Kind für sie bedeutet.

Ist Dreisamkeit die neue Zweisamkeit?

Zweisamkeit mit Wunsch nach Dreisamkeit.

Deutlich und kraftvoll erscheint der erste Strich.
Anspannung liegt in der Luft, Sekunden fühlen sich an wie Stunden.
Dann plötzlich ganz zaghaft gesellt sich tatsächlich ein weiterer Strich dazu.
Wir wechseln ungläubige Blicke und teilen vorsichtig unsere verhaltene Freude.
Ein Gefühlscocktail aus Freudentränen und Lachen erfüllt den Raum.
Es folgen drei Wochen im Schwebezustand zwischen Sehnsucht und Realität.
Und dann endlich schwarz auf weiß die freudige Gewissheit, die eine neue Farbe in unser Leben bringt.

Zweisamkeit aus einer neuen Perspektive.

Neben dem Bauchumfang wächst nun auch die ungeduldige Vorfreude gepaart mit dem Respekt vor der neuen Verantwortung.
Unsere Spaziergänge sind begleitet von tiefgründigen Gesprächen über die Aufgabenverteilung in unseren neuen Rollen als Mama und Papa.

Zweisamkeit in einer neuen Dimension.

Der Moment der alles revolutioniert.
Du bist endlich da und wir sind jetzt eine Familie.
Jeder Tag ist nun erfüllt von ein bisschen mehr Sonnenschein.
Neue Herausforderungen warten auf uns, alte Gewohnheiten verfliegen.
Eltern zu sein dominiert unseren Alltag, die Gelegenheiten wieder einmal nur man selbst zu sein sind dagegen rar.

Ist vielleicht die Dreisamkeit die neue Zweisamkeit?
Nicht etwa, weil die seltenen Augenblicke als Paar nicht wertvoll und essentiell sind.
Aber ohne Dich fehlt einfach das i-Tüpfelchen.
Du bist das Dessert eines Weltklasse-Menüs.

Unser Happy End.

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