Kann man gebären lernen?

Blog Gastartikel: Familianistas

20.Nov 2018
Deutsch

Wie Gastbloggerin Andrea vom Blog Familianistas sich auf die Geburt vorbereitete – oder eben nicht. Fakt ist, es war alles anders als beim ersten Kind.

Auf die Geburt meines ersten Sohnes habe ich mich exakt 172 Minuten lang vorbereitet. Und das ging so: Ich habe eine DVD eingelegt und es mir mit meinem schon beachtlichen Bauch auf dem Sofa bequem gemacht. Und in sechs Lektionen viel über die Schwangerschaft, die bevorstehende Geburt und was man da alles so machen kann und muss erzählt bekommen. Wie es dazu kam? Mein Mann und ich hatten uns damals gegen einen Geburtsvorbereitungskurs entschieden. Dies nachdem uns ein befreundetes Paar von ihren Erlebnissen erzählt hat. Ohne Witz, sie mussten zusammen um ein Nestchen tanzen, als Symbol für das ungeborene Kind. Muss ich noch mehr dazu sagen? Wem das guttut und hilft „Go for it!“ Für uns hieß es damals eher „Thanks, but no thanks“ – und darum bestellten wir diesen Film, der übrigens vom Schweizer Hebammenverband herausgegeben wird und somit also schon etwas Seriöses zu sein scheint.

Kann man gebären lernen?

Foto: Shutterstock

Dann kam die Geburt. Alles lief rund, ich habe natürlich geboren, es ging verhältnismäßig schnell - und ich war total geflasht. So weit, so gut. Als ich dann mit dem zweiten Kind schwanger wurde, prophezeiten mir viele - inklusive meinem Frauenarzt - eine unkomplizierte Geburt. „Wenn das beim ersten Mal so gut lief, müssen Sie sich keinen Kopf machen“, hieß es etwa. Ich war in punkto Niederkunft also guter Dinge. Und deshalb wohl auch offen für die folgende Anfrage.

 

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