Kinderkleidung mit UV Schutz

Die 4 wichtigsten Facts rund ums Thema

27.Mai 2017

Gerade am Strand aber auch im Hochsommer im Park ist Sonnencreme als Sonnenschutz oftmals nicht ausreichend. Ganz besonders, wenn es um den Sonnenschutz für Kleinkinder oder Babys geht. Kein Wunder also, dass Kinderkleidung mit UV Schutz immer beliebter wird. Inzwischen gibt es sie daher nicht mehr nur im Fachhandel sowie Sportgeschäften, sondern auch bei großen Ketten zu erstehen. Doch ist dieser doppelte Sonnenschutz überhaupt notwendig? Und hält Kinderkleidung mit UV Schutz tatsächlich was sie verspricht? Immer wieder machen uns Testergebnisse wie die von Ökotest stutzig: Aus diesen geht nämlich hervor, dass ein Großteil der teuren Sonnenschutzkleidung seine UV-Schutzfunktion verliert, wenn sie oft gewaschen wurden oder aber nass sind. Hier gibt’s die wichtigsten Facts rund ums Thema.

UV Schutzkleidung für Kinder

Fotos: Shutterstock 

1. Sonnenschutz durch Textil - Wie funktioniert das?

Generell bietet jedes Textil einen gewissen Schutz vor den ultravioletten Strahlen der Sonne. Wie hoch dieser Sonnenschutz ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Je dichter das Gewebe und je dunkler die Farbe, desto besser ist für gewöhnlich der Schutz. Ein dicht gewebtes Oberteil aus Polyester schützt entsprechend gut, ein normales weißes Baumwoll-T-Shirt hingegen weist nur einen äußerst geringen UV-Schutzfaktor auf.

Bei spezieller Kinderkleidung mit UV Schutz wird der Sonnenschutz einerseits durch eine besonders dichte Verarbeitung erreicht. Aber auch durch den Griff zu Kunstfasern, welche die Sonnenstrahlen besser aufnehmen und diese mithilfe eingesponnener Mineralpartikel reflektieren.

2. Wieviel Schutz bietet so ein Kleidungsstück?

Definitionsgemäß besagt ein UV Schutzfaktor (UPF) von 50, dass der Stoff weniger als ein Fünfzigstel der UV-Strahlung durchlässt. Das bedeutet also maximal zwei Prozent: Somit werden 98 Prozent der UV-Strahlen durch das Kleidungsstück abgeblockt. Gleichzeitig gilt der UPF als Anhaltspunkt für die mögliche Aufenthaltsdauer in der Sonne: Ein Kleidungsstück mit UPF 50 soll garantieren, dass man etwa 50 Mal so lange in der Sonne bleiben kann, ohne dass die Haut an den bedeckten Stellen Schaden nimmt.

3. Es gibt drei gängige Standards UV-Schutzkleidung

Für spezielle UV-Schutzkleidung gibt es drei Standards: den Australisch-Neuseeländischen Standard (AS/NZS 4399:1996), den Europäischen Standard (EN 13758-1) sowie und den UV-Standard 801. 

4. Unser Tipp: Orientiere dich am UV-Standard 801

Der UV801 stellt eine Weiterentwicklung des AS/NZS 4399 dar. Denn hier werden die Qualitätstests auch am nassen, bereits gewaschenen und getragenen Textil vorgenommen. Es wird also strenger geprüft: Nämlich nicht nur, ob die Klamotten im Neuzustand sonnendicht sind (wie bei AS/NZS 4399:1996), sondern auch, wenn sie bereits Abnutzungsspuren zeigen.

Kinderschutzkleidung gegen Sonne

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