Kinderwagen Kauf – Vom Kombikinderwagen bis zum Jogger

Teil 2 unseres Little Big Heart Guides

21.Jun 2016
Deutsch

In Teil 1 unseres Little Big Heart Kindewagen Guide haben wir bereits verraten, welche Fragen ihr euch vor dem Kauf stellen solltet und was es bei der Anschaffung eines Kinderwagens zu beachten gilt. Doch wer glaubt, Kinderwagen ist gleich Kinderwagen, der hat weit gefehlt. Daher wollen wir heute näher auf die verschiedenen Varianten eingehen.

Kinderwagen Kauf – Vom Kombikinderwagen bis zum Jogger

Fotos: Shutterstock

Die Rundum-Komplettlösung bietet mit Sicherheit der klassische Kombikinderwagen. Je nach Bedürfnissen ist aber auch die Anschaffung eines Erstlingskinderwagens und anschließend ein Buggy empfehlenswert. Oder dann doch lieber direkt zum Sportwagen beziehungsweise Jogger greifen? Wir klären auf, was die verschiedenen Kinderwagen können und was nicht.

1. Der Erstlingskinderwagen

Kinderwagen Kauf – Vom Kombikinderwagen bis zum Jogger

Hierbei handelt es sich, wie der Name schon sagt, um einen Wagen der speziell für die ersten Lebenswochen und Monate entwickelt wurde. Weil die Wirbelsäule des Babys in dieser Zeit noch nicht stark belastet werden darf, ist die Liegefläche beziehungsweise Unterlage meist flach. Außerdem sind die Wägen besonders gut gefedert und ihre Reifen meist mit Luft gefüllt – um die Belastung durch Stöße auf die Wirbelsäule so gering wie möglich zu halten.

2. Der Kombikinderwagen

Kinderwagen Kauf – Vom Kombikinderwagen bis zum Jogger

Ein Kombikinderwagen kann prinzipiell von den ersten Monaten an bis in die Kindergartenzeit benutzt werden. Beliebt sind vor allem die 2-in-1 oder auch 3-in-1 Varianten: Diese kommen mit herausnehmbarer Babywanne oder Babyschale für die ersten Monate, die sich oftmals auch als Kindersitz verwenden lässt sowie einem Buggy- oder Sportwagenaufsatz. Auf diese Weise kann der Kinderwagen durch einen anderen Aufsatz umgebaut werden, so dass das Kind wahlweise aufrecht liegen und anschließend auch sitzen kann, sobald es alt genug ist.

3. Der Buggy

Kinderwagen Kauf – Vom Kombikinderwagen bis zum Jogger

Ein Buggy kommt zum Einsatz, sobald dein Sprössling aufrecht sitzen kann. Vor einem Alter von 7 bis 10 Monaten ist dies meist nicht der Fall. In einen guten Buggy zu investieren und sich dafür beim Kinderwagen für das erste Jahr für ein Basismodell zu beschränken, kann sich allemal lohnen. Schließlich wird dein Kleines im Buggy weitaus mehr Zeit verbringen. Kinder sind hier sitzend in Fahrtrichtung positioniert. Buggys sind meist faltbar, in der Regel kleiner, leichter, wendiger als große Kinderwägen, was sie deutlich alltagstauglicher macht.

4. Sportwagen

Kinderwagen Kauf – Vom Kombikinderwagen bis zum Jogger

Größere Räder, eine bessere Federung und mehr Verstell-Möglichkeiten als der Buggy hat der sogenannte Sportwagen. Dies bringt den klaren Vorteil mit sich, dass Kinder in ihm auch ganz schnell in die liegende Position gebracht werden können. Plus – dank Vollgummi oder mit Luft gefüllten Gummireifen ist auch bei unebenen Untergründen und Schnee auf den Sportwagen Verlass. Hier stoßen Buggys aufgrund der kleinen Räder schon mal an ihre Grenzen. Sportwagen wiegen meist zwar ein wenig mehr, sind dafür aber auch stabiler als Buggys.

5. Der Jogger

Eines vorab: Dieser Kinderwagen Variante ist nur als Zweitkinderwagen sinnvoll! Ein Jogger ist besonders leicht, sehr gut gefedert und häufig mit einer Handbremse ausgestattet. Im Gegensatz zum Sportwagen hat der Kinderwagen nur drei Räder, was ihn wendiger macht und das Schieben auf unbefestigten Straßen unwegsamem Gelände ermöglicht. Ein Jogger ist frühestens ab einem Alter von 9 Monaten empfehlenswert, erst dann ist die Wirbelsäule kräftig genug, Stöße abzufedern.

Für welches Modell wirst du dich entscheiden? Wir freuen uns natürlich, wenn du deine Meinung oder persönlichen Erfahrungen mit der Little Big Heart Community teilst.

Im nächsten Teil unseres Little Big Heart Kinderwagen-Kauf Guides werden wir die beliebtesten Modelle auf dem Markt mal genauer unter die Lupe nehmen und euch Testsieger der diversen Kategorien vorstellen. Ihr dürft also gespannt sein. 

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