Kommst du mit zur Geburtsvorbereitung?

So peilst du das Vater werden wie ein Profi an

28.Dez 2017
Deutsch

Wenn es die erste Schwangerschaft ist, dann ist natürlich alles neu und super spannend. Hast du schon Kinder, gibt es auf jeden Fall bereits wichtige Erfahrungswerte. Dennoch ist jede Schwangerschaft ein ganz für sich stehendes, besonderes Ereignis, das einen neuen Lebensabschnitt für dich einleitet. Auch wenn du das Körpergefühl einer Schwangerschaft - vermutlich - nicht nachvollziehen kannst: Wenn deine Partnerin ein Baby von dir erwartet, ist das auch für dich ein ganz bedeutendes Ereignis. Allein der aufregende Moment, wo du „es“ erfährst, wird dir wohl für immer in Erinnerung bleiben. Jedenfalls ist es ein guter Grund zu feiern!

Kommst du mit zur Geburtsvorbereitung?

Foto: Shutterstock

Sobald das Thema Geburtsvorbereitungskurs – Ja oder nein, wann und wo? - auftaucht, wird es ernst. Denn das bedeutet, dass du dich auf das Vaterwerden so richtig einlässt!
Und das ist einer der Hauptgründe, warum du mit von der Partie sein solltest. Du signalisierst nämlich dadurch deiner schwangeren Frau, dass du vorhast, dich aktiv als Vater einzubringen.

Du machst ihr klar: Ja, ich bin bereit mit dir unser kleines, feines Nest zu bauen. Ich werde dir eine Stütze sein und dich begleiten - so gut ich es eben kann.

Abgesehen davon, sind die diversen Kurse für die Geburtsvorbereitung Treffpunkte, wo du andere „Profis“ in spe kennenlernen wirst. Immerhin ein Anreiz mit Gleichgesinnten zu parlieren. Mach sie zu deinen Verbündeten. Denn deine Arbeitskollegen und Buddies sind vielleicht nicht rasend von deiner anhaltenden, nervösen Anspannung begeistert. Deine Gesprächsthemen ändern sich nun völlig. Babythemen. Das kostet zum Beispiel Vätern von Teenagern in deinem Umfeld höchstwahrscheinlich nur ein müdes Lächeln.

Du stellst dir jetzt wohl mehrere Fragen:
Welche Kurse solltest du als Papa in spe auf jeden Fall besuchen? Bei welchen solltest du nur zusehen - bei welchen mitmachen? Was kannst du auch ohne werdende Mama machen? Wie wichtig ist überhaupt so ein Kurs für Väter? Gibt es Alternativen zu einem Vorbereitungskurs? Kann man(n) sich auf das Vatersein überhaupt vorbereiten?

Erst mal: In die Vaterschaft wächst du hinein. Mit jedem Tag, mit jeder Stunde, die du mit deinem Baby verbringen wirst! Das ist doch eine gute Nachricht, oder? Aber: Vater bist du ab der Schwangerschaft! Nicht erst, wenn das Baby da ist!
Wir können vermutlich nicht alle deiner Fragen beantworten, haben jedoch hier für dich drei tolle Tipps zusammengestellt.

  • Achte auf dein Bauchgefühl! Finde heraus, was dir nun wichtig ist. Setze Prioritäten. Vor allem aber, sprich dich ausführlich mit deiner Partnerin ab! Finde heraus, was ihr wichtig ist – selbst, wenn sich das derzeit stündlich ändert. Vergiss nicht, sie ist schwanger!
     
  • Reality Check: Natürlich richtet sich vieles nach den Gegebenheiten. Wie sehr dich dein Job einnimmt, ob nun ein Umzug ansteht, oder welche Geburtsvorbereitungskurse im Radius eures Wohnquartiers überhaupt angeboten werden.
     
  • Gibt es ältere Geschwisterkinder, müssen sie natürlich auf den Zuwachs vorbereitet werden. Das erfordert dein Einfühlungsvermögen und auch Zeit. Um deine Partnerin zu entlasten, ist es vielleicht sogar wichtiger, Ausflüge mit den Großen zu unternehmen, als die Zeit in einem Kurs zu verbringen.

 

Solltest du allerdings Gefallen an diversen Kursangeboten finden, dann spricht das nur positiv für dich als werdener Vater. Aber Keine Bange: Kursangebote gibt es jede Menge für Eltern, auch nach der Geburt!

Willst du mehr darüber wissen? Hast du schon Erfahrung als Papa und mit Geburtsvorbereitung? Wir freuen uns über deinen Kommentar!

Sende diese Seite an einen Freund