Lass´ den Papa in spe nicht außen vor!

So wird dein Partner schon in der Schwangerschaft der beste Vater der Welt

14.Dez 2017
Deutsch

Wenn der Mann Vater wird, kann es sein, dass er sich aus Unsicherheit erst mal ausklinkt. Bei aller Abgeklärtheit: gemischte Gefühle hat selbst Superman, wenn es um die Liebe geht. Und dann erst recht bei der Nachricht „Wir sind schwanger!“ Spätestens wenn der Papa in spe bei der ersten Voruntersuchung das kleine Herz wild schlagen hört, wird der coolste Kerl schwach.
Und das ist gut so. Denn die 40 Wochen der Schwangerschaft sind ja nur der Einstieg zum Vater sein. Damit die Geburt des Babys für ihn nicht zum Schockerlebnis wird, und ihr den Anfang mit Baby richtig gut hinbekommt, soll diese Zeit für euch beide ein gemeinsames Wachsen in die neuen Rollen sein. Deshalb ist es wichtig, dass du den zukünftigen Papa früh an deinen Veränderungen teilhaben lässt. Unsere drei Tipps sollen euch beide dabei ein wenig unterstützen.

Lass´ den Papa in spe nicht außen vor!

Foto: Shutterstock

  • Ganz viel miteinander über alles sprechen

Damit ihr eure Partnerschaft nicht unnötig belastet, ist eine grundlegende Offenheit sehr wichtig. Dein körperlicher und emotionaler Wandel kann gerade in den ersten Wochen der Schwangerschaft zu allerlei Spannungen führen. Du kennst deinen Liebsten am besten. Selbst wenn er kein großer Redner ist, so ist er vielleicht ein wunderbarer Zuhörer.
Aber auch der beste Frauenversteher kann bei manchen Themen verunsichert sein. Versuche herauszufinden, wie es ihm mit dem Vater werden geht, und wo seine Grenzen liegen. Nicht jeder Mann ist eine Hilfe im Kreissaal. Gib ihm die Möglichkeit, für sich selbst die richtigen Entscheidungen zu treffen.
 

  • Zusammen planen, informieren, Nestbau & Co.

Unter den Papas in spe hat sich ja bereits herumgesprochen, dass sie ihre Partnerin während der Schwangerschaft, unmittelbar nach der Geburt und im ersten Lebensjahr des Babys, ausreichend unterstützen sollen. Informiert euch dennoch gemeinsam über alle Abläufe. Planen zu zweit kann richtig Spaß machen. Das stärkt das Vertrauen. Viele werdende Väter erhöhen während der Schwangerschaft ihre Bereitschaft, aktiv am Geschehen teilzuhaben. Planung und Nestbau gehört in vielen Fällen zu den männlichen Stärken. Lass´ ihn mal machen!
 

  • Und nicht zuletzt: Lass´ dich von ihm verwöhnen

Vielleicht ist das leichter gesagt als getan. Manchen Männern stehen die Schweißperlen auf der Stirn, weil sie im Job voll eingesetzt sind oder ein gemeinsamer Wohnungswechsel ansteht. Die Sorge um dich und das Kind kann einem Mann auch zusetzen.
Beruhige ihn, indem du ihn mit körperlicher Nähe beschenkst. Das Kuschelbedürfnis steigt ohnehin bei den meisten Frauen, wenn sie schwanger sind. Lass´ dich von ihm massieren und deinen Kugelbauch streicheln.
Ab der 23. SSW kann euer Baby Geräusche wahrnehmen und hören. Papas Stimme wirkt dabei auf das Ungeborene beruhigend. Redet also mit dem Baby-Bauch! 

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