Laufen lernen - Schritt für Schritt

5 Tipps um dein Baby bei den ersten Gehversuchen zu unterstützen

29.Sep 2017
Deutsch

Jedes Baby ist in seiner Entwicklung einzigartig. Es lernt in seinem eigenen Tempo alle Fähigkeiten zu entwickeln, die es braucht. Nach dem Drehen, Sitzen und Krabbeln beginnt es, sich am Sofa oder am Bettrand in den Stand hochzuziehen. Am liebsten aber an den Beinen von Mama und Papa. Ein neuer Baby Meilenstein in der kindlichen Entwicklung wird erreicht: Laufen lernen Schritt für Schritt.

 

Laufen lernen - Schritt für SchrittFoto: Shutterstock

Etwa zwischen dem 7. und 12. Lebensmonat stehen Babys auf den eigenen Füßen, und wollen sich wie die Großen fortbewegen. Kleine Stürze können es von seinem Vorhaben nicht abhalten. Selbst wenn das Baby erst zum 18. Lebensmonat ohne Hilfe laufen kann. Um dein Kleines zu ermutigen und zu unterstützen, haben wir für dich einige Tipps und Tricks zusammengestellt.

1. Anspornen ohne zu überfordern

Alle Babys sind motiviert das Laufen zu lernen. Denn sie sehen ja eine Welt um sich, in der die Menschen aufrecht gehen. Die kleinen Entdecker lieben es, wenn sie von Mama und Papa kräftig ermutigt werden. Achte aber darauf, dass du es dabei nicht überforderst.

2.  Laufen lernen – Hilfestellung, die Spaß macht

Du kannst dein Baby unterstützen, indem du es auf deinen Füßen stehen lässt, und ihr mit sicherem Halt gemeinsam vorwärts geht. Oder du hältst es sanft unter den Achseln, wenn es rascher gehen will. Du kannst dein Baby ermutigen auf dich zuzukommen, indem du dich mit ausgestreckten Armen ein Stück entfernt setzt oder kniest. Deine Freude über die neue Selbstständigkeit deines Lieblings, spornt ihn ganz ohne Mühe an.

3. Kräftige Beine und das Training von Koordination und Balance

Barfußlaufen ist zu Beginn des Laufenlernens für dein Baby am besten um die Balance zu halten. Da die ganze Fußfläche inklusive Zehen in den Boden greifen, wird bei den ersten Gehversuchen die komplette Beinmuskulatur gekräftigt. Alternativen zum Barfußlaufen sind bequeme Anti-Rutsch-Socken und für draußen Lauflernschuhe.

4. Lauflernhilfen – Ja oder Nein?

Lauflernhilfen wie Babywalker können laut Expertenmeinung die motorische Entwicklung eher hemmen als fördern. Denn für das sichere Stürzen muss dein Baby lernen, seine Reflexe zu trainieren. Deshalb sind vielmehr Schiebegeräte oder stabile Puppenwägen zu empfehlen, sobald dein Baby etwas sicherer auf den Beinen ist. Aber natürlich bist du gefordert, Verletzungsmöglichkeiten so weit als möglich auszuräumen.

5. Bahn frei ohne Stolpersteine

Stolperfallen im Wohnbereich sollten in der Zeit des Laufenlernens beseitigt werden. Lose Kabel, Stehlampen oder rutschende Teppichläufer solltest du entfernen oder entsprechend sichern. Kantenschutz für Möbelstücke kann besonders Kopfverletzungen bei Stürzen verhindern. Das Fallen selbst, ist aber Teil des Lernprozesses. Du kannst deinem Baby vorzeigen, wie es während des Falls seine Knie beugt, damit es nicht vorn überkippt.

Sende diese Seite an einen Freund