Lust auf leckere Beikost: Die ersten Signale beim Baby

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für den Start mit Brei & Co.

12.Aug 2018
Deutsch

Das Baby und du – ihr spielt euch vor allem beim Stillen instinktiv aufeinander ein. Muttermilch ist für die Entwicklung des Babys die wichtigste Nährstoffquelle. Einige Mamis wollen so lange als möglich stillen und zögern das Zufüttern hinaus. Das ist vollkommen okay! Dein Baby zeigt dir aber deutlich, sobald es für festere Nahrung zu haben ist.
 

Lust auf leckere Beikost: Die ersten Signale beim Baby
Foto: Shutterstock
 

Punktgenau beobachtet es alle Familienmitglieder, und greift nach leckeren Häppchen am Esstisch. Dein kleiner Genießer will jetzt zunehmend Stücke von Obst und Gemüse in den Mund schieben. Schon alleine wegen der kräftige Farben. Dann riecht und schmeckt das auch noch gut! Schritt für Schritt schärft das Baby so seine Sinne. Und es freut sich jeden Tag über seine neuen Entdeckungen. 

Mit diesen Voraussetzungen geht es dann auch schon los mit der Beikost!

  • Dein Kleines zeigt dir ab der Geburt zunehmend seine Bedürfnisse und Vorlieben. Es folgt seinen eigenen Impulsen. Dabei geht es ihm nicht nur um die Nahrungsaufnahme. Das Baby übt beim Greifen nach Obst und Gemüse erst mal seine Feinmotorik.
     
  • Ab der oralen Phase (etwa ab dem 3. Lebensmonat) „ertastet“ jedes Baby Gegenstände mit dem Mund. Farbenfrohe, mundgerechte Bissen werden deshalb beim gemeinsamen Familienessen gerne abgeleckt. 
     
  • Soll es Fingerfood oder Brei sein, wenn es um Beikost geht? Das eine schließt das andere eigentlich nicht aus. Die Befürchtung, dass Babys Essens-Stücke verschlucken und daran sogar ersticken könnten, hat sich bisher nicht bewahrheitet.
     
  • Rund um den Start mit Beikost gibt es jede Menge Empfehlungen. Du kannst dabei aber nichts falsch machen. Bis zum Ende des 6. Monats (26. Lebenswoche) ist das Baby erst mal ausreichend durch das Stillen oder durch Folgemilch versorgt.
     
  • Selbst nach der Einführung von Beikost musst du nicht abstillen. Das Baby wird ganz sicher nicht verhungern. Im Gegenteil: Stillen kombiniert mit der langsamen Einführung von Beikost wird von manchen Fachleuten genauso empfohlen.
     
  • In den meisten Fällen ergibt sich Schritt für Schritt eine Mischform während der Ernährungsumstellung des Babys. Dein Liebling untersucht die Nahrung mit dem Mund und den Händen. Egal ob es eine Flüssigkeit ist, Brei oder feste Bissen.
     
  • Die ersten Versuche mit Löffel und Brei sind eher ein Matschen. Dein Baby lernt erst mal die motorischen Abläufe. Auch das Schlucken klappt nicht immer sofort und der Brei quillt aus dem Mund. Das Kleckern und Schmieren solltest du jedenfalls mit Fassung tragen. Dafür gibt es ja Lätzchen und Putzlappen!
     
  • Wenn dein Schatz skeptisch reagiert oder den Brei ablehnt, dann lass´ die Beikost heute einfach sein. Morgen ist auch noch ein Tag!

 

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