Magic Schokominza Junior - Babynamen von heute

Blog-Gastartikel Stadt, Land, Mama

07.Jun 2016
Deutsch

Gastautorin Katharina von Stand, Land, Mama über Wagemut und Fantasie in Sachen Babynamen. 

Magic Schokominza Junior  -  Babynamen von heute

Foto: Shutterstock 

Eine meiner liebsten Freundinnen ist schwanger. Und so sitzen wir derzeit bei Fenchel-Kümmel-Anis-Tee zusammen und brainstormen, wie das Baby heißen soll. Dabei fällt uns auf: Sonderlich kreativ sind wir irgendwie nicht. All die Namen, die uns gefallen, tummeln sich auch auf der Vornamen-Hitliste. Laut Sprachwissenschaftlern ist der größte Trend gerade feminine Jugennamen -  also Namen mit vielen Vokalen wie  „a“ oder „i“, etwa Mika, Julian oder Elias. Bei den Mädchennamen würden die Namen unserer Großeltern-Generation wie Greta, Antonia und Alma dominieren. Und so kommt es, dass es in jeder Kitagruppe plötzlich drei Antons und zwei Emmas gibt. Doch das war in unserer Kindheit ja auch so, nur dass die Mädchen damals Steffi, Sandra oder Melanie hießen, die Jungs Stefan, Alexander oder Christian.

Namenstrends gab es eben schon immer – ein Hoch daher auf die Eltern die sich etwas trauen und diese Namen beim Standesamt eintragen ließen (ja, die sind alle erlaubt!):

Adriatik, Alemmania, Apple, Bluna, Champagna, Emilia-Extra, Godpower, Hope, Ikea, Junior, Klee, Laser, Legolas, London, Magic, Pepsi-Carola, Phoenix, Popo, Precious, Pumuckl, Schneewittchen, Schokominza, Siebenstern, Sioux, Smudo, Sonne, Sultan, Tarzan, Topas, Triumf, Viktualia und Wasa.

PS: Folgende Vornamen haben es übrigens nicht durch die Kontrolle geschafft! Ein Glück...:

Bierstübl, Borussia, Crazy Horse, Gastritis, Grammophon, Januar, Joghurt, Kirsche, Liebknecht, McDonald, Millenium, Möhre, Pfefferminze, Pilulla, Porsche, Rosenherz, Rumpelstilzchen, Satan, Schmitz, Schnucki, Schröder, Seerose, Sputnik, Störenfried, Rasputin, Verleihnix, Waldmeister, Whisky, und Woodstock.

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