Minimalismus mit Kind – Wie geht das?

4 Tipps zum trendigen Lebensstil: Own Less, Have More

29.Jan 2018
Deutsch

Je weniger Dinge sich im Haushalt stapeln, desto einfacher und angenehmer gestaltet sich der Alltag. Statt des jährlichen Entrümpelns beim Frühjahrsputz, kannst du dich für den aktuell im Trend liegenden Lebensstil des Minimalismus entscheiden. Dabei entfallen das tägliche Chaos und die Suche nach Dingen, die sich zwischen zahllosen Gegenständen vor dir verstecken. Und mal ganz ehrlich, brauchst du wirklich so viel Zeug? Wer sich im Haushalt gut zurecht findet, dem bleibt ganz einfach mehr Zeit für das Wichtige im Leben. Zum Beispiel für die Familie.

Minimalistische Ordnung kann total kreativ sein. Gerade dann, wenn Kinder da sind. Denn von ihnen lernen wir, wieviel Spaß man mit den einfachsten Gegenständen haben kann. Sie versenken sich endlos lange in Schüttspiele, krabbeln unter leere Kartons oder wollen ganz einfach nur mit dir knuddeln, springen und singen. Wenn du nun den Kopf schüttelst und an die Regale denkst, die lückenlos mit Spielsachen gefüllt sind, dann bist du hier richtig. Denn wir haben einfache Tipps für dich, wie du erst mal unnötigen Ballast entfernst, und danach ganz nebenbei Ordnung hältst. Und das alles mit deinem Kind.

Minimalismus mit Kind – Wie geht das?

Foto: Shutterstock

#1 Zusammen mit dem Kind entrümpeln

Jedes Kind reagiert anders, wenn es darum geht sich von Dingen zu trennen. Genau das zu erlernen, ist aber eine wichtige pädagogische Übung. Deshalb solltest du deinen Schatz unbedingt in das große Aufräumen miteinbeziehen. Wenn du nämlich in seiner Abwesenheit die Schätze aus dem Kinderzimmer entfernst, kann dir das dein Kind richtig übelnehmen.

 

#2 Dinge weitergeben macht Spaß

Schon ab den ersten beiden Lebensjahren solltet ihr beginnen, Dinge gemeinsam zur Seite zu legen, die für jüngere Freunde besser geeignet sind. Frisch gewaschene Kuscheltiere, die bisher nur unbeachtet im Regal saßen, dürfen in neuem Glanz die Wanderschaft antreten. Anstatt für Geburtstage im Freundeskreis etwas Neues zu kaufen, eignet sich diese Methode auch sehr, um die Geldbörse zu schonen. Sei dabei aber nicht sentimental, sondern bleibe lieber sachlich, denn dein Kleines orientiert sich immerhin an deinen Gefühlen. Die Dinge, die ihm wichtig sind, wird es ohnehin nicht hergeben. Zumindest nicht gleich, aber vielleicht beim nächsten Durchlauf.

 

#3 Kleidung gemeinsam aussortieren

Es gibt Kinder, die schon früh sehr viel Wert auf ihre Kleidung legen. Lieblingsfarben und süße Drucke auf den Shirts machen dann oft eine Trennung besonders schwer. Nur wird jedes Kind eines Tages daraus hinauswachsen. Fasse einfach jene Teile, die nicht mehr passen zusammen und frage deinen Schatz, wer wohl damit Freude haben kann. Denn meistens gibt es ja im Kreis der Familie und der Freunde ja auch noch jüngeren Nachwuchs. Wenn die schönen Lieblingsteile würdevoll von kleinen Bekannten getragen werden, fällt es dem Kind leichter, sich davon zu trennen.

 

#4 Jedes Ding hat seinen Platz

Ordnungsregeln sind nützlich und sollten sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern eingehalten werden. Jedes Ding hat seinen eigenen Platz und so kann es nicht zum Chaos kommen. Das wird dem Kind am besten schon in den frühen Lebensjahren beigebracht. Selbst Kleinteile wie Legosteine sollten wieder in ihrer zugeordneten Box landen. Wenn sich das Spielzeug trotzdem im Kinderzimmer türmt, sollte es Regeln geben, wann aufgeräumt wird. Am besten vor dem Nachmittagsschläfchen und vor dem Zubettgehen. Noch besser ist es aber, die eben unbeachteten Gegenstände gleich wieder zurück an ihren Heimatort zu bringen.

Sende diese Seite an einen Freund