Mythen der Schwangerschaft

Wir klären über Dos und Don´ts auf

05.Aug 2019
Deutsch

Jeder kennt es, egal mit wem man spricht oder wo man sich gerade befindet: Ständig werden einem mehr oder weniger gut gemeinte Ratschläge an den Kopf geworfen. Von „Sport in der Schwangerschaft? Bist du irre?!“ bis „Outdoor-Ausflüge bis kurz vor der Geburt gehen gar nicht!“ ist oft wirklich alles dabei. Beim MAM Wandertag wurden wir über die verschiedensten Mythen der Schwangerschaft aufgeklärt und das wollen wir dir natürlich keinesfalls vorenthalten.
 

Frau in einer Hängematte
Foto: Mila Zytka

Vorab noch eine kurze Info zum MAM Wandertag: einige Mama-Bloggerinnen machten sich mit erfahrenen Experten, wie zum Beispiel Hebammen und Yogalehrern, in puncto Schwangerschaft auf den Weg in den Wiener Wald, um mehr über Bewegung & Sport während und nach der Babybauchphase zu erfahren. Im weiteren Text zählen wir dir 5 Schwangerschaftsmythen auf und geben mit Wahr! oder Falsch! Bescheid, was als Do oder Don´t zählt:
 

Mythos 1: Schwimmen in der Schwangerschaft sollte man vermeiden

Falsch! Schwimmen ist super für Schwangere, da es sehr gelenkeschonend ist und die Wirbelsäule durch die Schwerelosigkeit im Wasser weniger Belastungen ausgesetzt wird. Besonders angehende Mamas mit Rückenschmerzen sollten dem Wassersport unbedingt eine Chance geben. Durch den behutsamen Aufbau der Muskulatur beim Brust- oder Rückenschwimmen kann so nämlich den Rückenschmerzen die Stirn geboten werden.
 

Mythos 2: Dehnen gefährdet das Baby

Falsch! Kein Grund zur Sorge besteht bei Dehnübungen für das Ungeborene. Man braucht keine Angst zu haben, dass sich die Nabelschnur bei den Übungen verknoten kann, denn  Dehnen ist in der Schwangerschaft genauso gut wie auch sonst. Verkürzte Muskeln im Beckenbereich können eine Geburt sogar verlangsamen. Deshalb unsere Devise: nach dem Sport immer brav dehnen!
 

Mythos 3: Wandern ist bis zum Geburtstermin möglich

Wahr! Um die eigene Ausdauer zu stärken, ist Wandern eine der besten Möglichkeiten. Natürlich sollte man darauf achten, dass die Wanderroute nicht zu anspruchsvoll und lange ist, aber mit genügend Wasser und ausreichenden Snacks ist man super gewappnet und der schönen Aussicht steht nichts mehr im Weg. Wichtig ist aber, dass der Wanderrucksack ein Gewicht von 10kg nicht überschreitet und man beim Heben des Rucksackes immer in die Knie geht, anstatt sich zu bücken.

Ps.: Nicht umsonst wird eine Geburt auch oft mit einem Berganstieg verglichen.
 

Mythos 4: Wanderstöcke sind ein Must-Have beim Wandern

Wahr! Wanderstöcke sind beim Wandern ein richtiger Alleskönner. Da sich durch den Babybauch der Körperschwerpunkt ändert, ist die Nutzung von Wanderstöcken wirklich sinnvoll. Erstens sorgen sie für besseren Halt und die Sturzgefahr kann minimiert werden und zweitens können sie Hilfe beim Auf- und Absteigen geben.
 

Mythos 5: Die Yoga-Übung „Katze“ sollte in der Schwangerschaft vermieden werden

Falsch! Bei dieser speziellen Yoga-Übung besteht kein Grund zur Sorge. Im Gegenteil sogar: die Übung ist unter Schwangeren wirklich sehr beliebt. Unter anderem stärkt die „Katze“ die Muskulatur im Rücken und fördert die Durchblutung, sowie die Beweglichkeit der Wirbelsäule.

Wer noch kein erfahrener Yogi ist, darf sich unsere 3 Yoga-Basisübungen für Schwangere auf keinen Fall entgehen lassen!
 

Um kaum ein Thema existieren so viele Mythen wie über die Schwangerschaft, doch auch zu Babys gibt es so einige Irrglauben. In diesem Video klären wir die Top-Baby-Mythen für dich auf.

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