Naschen erlaubt? Süßes für Kleinkinder

Nasch Alternativen - 3 Tipps für eine gesunde Balance im Alltag

07.Jul 2017
Deutsch

Süßes für Kleinkinder - Naschen erlaubt? Süßhunger ist bekannt bei Klein und Groß. Die Lust auf Süßes ist uns ja angeboren, denn auch die Muttermilch hat einen leicht süßlichen Geschmack. Heißt das nun aber für uns und unsere Kinder, dass täglich naschen gesund ist? Natürlich nicht, lernen wir doch von klein auf, dass der Zucker in unseren Lebensmitteln dem Körper eher schadet, als nützlich ist. Vor allem, während des Wachstums. Die Vitalstoffe aus der Zuckerrübe finden sich leider nicht mehr in den bunten Leckereien auf dem Regal im Supermarkt. Denn es werden die gesunden Inhaltsstoffe aus der Rübe extrahiert. Und in zahlreichen Produkten findet man heute industriell erzeugte Süßstoffe. Doch selbst den beharrlichsten Eltern gelingt es nicht, Naschereien gänzlich aus dem Speiseplan der Kleinen zu verbannen. Es gibt allerdings Alternativen für unsere Naschkatzen. Denn was süß schmeckt, muss nicht unbedingt ungesund sein.

Naschen erlaubt? Süßes für Kleinkinder

Fotos: Shutterstock 

Süßes für Kleinkinder: So schaffst du Nasch-Alternativen

1. Fruchtmahlzeiten über den Tag verteilt

Die Beste Nasch-Alternative: Obst. Denn der Fruchtzuckergehalt hilft oftmals Süßhunger zu stoppen. Am besten biologisch und wenn möglich, die Früchte der Saison. Manches Obst wird abgelegen süßer, zum Beispiel Äpfel. In kleine Stücke und mundgerecht geschnitten, kannst du sie griffbereit bereits vor dem Frühstück anbieten. Danach ein wenig Nüsse knabbern, damit wichtige Fette für die Verdauung der Früchte hinzukommen. Die Kleinsten essen Obst gerne ohne Schale, weil sie diese noch nicht so gut kauen können. Und viele Kinder essen gerne unvermischt. Das heißt, eine Obstsorte pro Mahlzeit ist ausreichend. Süße Beeren sind übrigens immer willkommen. Trockenfrüchte wie Datteln oder Feigen sind zuckersüß und viele Kinder lieben diesen Geschmack!

Naschen erlaubt? Süßes für Kleinkinder

2. Gemüse zum Knabbern nimmt die Lust auf Süßes

Vor allem Möhren sind sehr beliebte Knabbereien für Kinder. Und sie reduzieren den Süßhunger. Ob in kleine Stäbchen geschnitten, gerieben oder ganz einfach gut gewaschen in ihrer natürlichen Form. Allein durch ihre schöne Farbe werden sie von Kindern gerne gegessen. Denn das Auge isst bekanntlich mit. Möhren sind reich an Vitamin A und enthalten eine Fülle von Mineralstoffen. Auch gelbe Paprika schmecken süßlich. Und sie sind reich an Vitamin C.  Das süße Gemüse kann gut miteinander kombiniert werden, und wird auch abends vor dem Zubettgehen noch gut verdaut.

3. Honig oder Ahornsirup statt Zucker

Honig, Ahornsirup oder auch Kokosblütenzucker sind wertvolle Naturprodukte. Aber auch damit sollte vorsichtig gesüßt werden, denn Karies oder Nierenschwäche können genauso wie bei anderen Zuckerarten entstehen. Honig besteht aus Fructose, Glucose, Saccharose, Maltose und Mehrfachzucker. Aber er beinhaltet auch wichtige Mineralstoffe, Enzyme, Proteine und entzündungshemmende Wirkstoffe. Deshalb wird er auch als Heilmittel eingesetzt. Warme Milch mit Honig ist nicht nur sehr lecker, sondern hilft auch bei Halsschmerzen. Bienenhonig sollte nicht über 40°C erhitzt werden, denn ansonsten gehen viele wichtige Stoffe verloren. Und wie auch bei Obst und Gemüse, sollte bei allen natürlichen Süßungsmitteln auf hohe Qualität geachtet werden.

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