Nervige Elternsätze: 5 Dinge, die Kinder nicht hören wollen

Diese Ansagen rauben unseren Sprösslingen den Nerv

02.Sep 2017
Deutsch

Nervige Elternsätze: Kinder brauchen klar formulierte Ansagen und Regeln. Konsequenzen sollten deshalb immer eingehalten werden. Ja wir wissen: Leichter gesagt als getan. Doch Inkonsequenz in der Erziehung wird schnell bestraft. Die Kleinen beginnen damit, uns Eltern auszubooten. Ja, ja Kindererziehung ist deshalb ein schönes Stück Arbeit. Wir alle erinnern uns schließlich an jene Ansagen von unseren Eltern, die uns damals den letzten Nerv geraubt haben. Hier ein kleines Best-Of.

Nervige Elternsätze: 5 Dinge, die Kinder nicht hören wollen

Foto: Shutterstock 

Nervige Elternsätze – Unsere Top 5

1. „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“

Von einem Kleinkind kannst du nicht erwarten, dass es damit etwas anfangen kann. Auch wenn in diesem Satz viel Wahrheit steckt. Was dein trotziger Liebling verweigert zu tun oder zu akzeptieren, wird er wohl später lernen müssen. Eltern wirken ja schon früh als Vorbilder auf ihre Kinder ein. Was du von deinem Liebling also erwartest, solltest du erst mal selbst vorleben. Am besten wortlos.

2. „Nein“

Genau genommen ist „Nein“ kein Satz. Dessen sind wir uns durchaus bewusst. Als wir selbst noch klein waren, erschien es uns so, als hätten Eltern immer Nein gesagt. Heute wissen wir: Dem Liebling etwas abschlagen zu müssen, ist womöglich die größte Herausforderung in Sachen Kindererziehung. Beim Nein-Sagen geht es eigentlich gar nicht so sehr darum, dem Kind Grenzen zu setzen. Vielmehr müssen wir Eltern unsere eigenen Grenzen wahren. Natürlich ist es das Wichtigste, das ein Kind lernt, mögliche Gefahren richtig wahrzunehmen. Deshalb ist dieser wohl kürzeste Satz der Kinder nervt, ganz einfach kaum zu vermeiden.

3. „Komm, probier´ es doch mal!“

Egal ob bei Lebensmitteln oder bei Kleidung: Kinder können unglaublich dickköpfig sein, wenn es darum geht einen Versuch zu verweigern. Versucht auf die Floskel "Komm, probier´es doch mal!" zu verzichten. Stattdessen könnt ihr den Kleinen, das was sie angeblich nicht mögen, immer wieder neu anbieten. Denn ihre sensiblen Geschmacksknospen entwickeln sich im Laufe des Wachstums. Ausdauer und Geduld sind in der Erziehung eben ganz schön gefragt!

4. „Warum kannst du das immer noch nicht?“

Gefolgt von: „Ich habe es dir doch schon hundert Mal gezeigt!“ Das kann es einem Kind ganz schön vermiesen, das was es eigentlich schon kann, auch weiterhin können zu wollen. Um die Kleinen zu motivieren, sollten Eltern eher anspornen und loben. Also das hervorheben, was gut läuft. Ja, das Elternsein ist immer wieder eine Herausforderung!

5. „Wenn du ... machst, dann darfst du ...“

Erpressen und bestechen ist eine Strategie, die funktioniert. Kinder reagieren darauf, weil sie so schneller an ihr Ziel kommen. Vor allem, wenn sie merken, dass kein anderer Weg dort hinführt. Sie erkennen aber, wenn es sich um Bestechung handelt. Und das formt nicht unbedingt die besten Charakterzüge. Je älter ein Kind wird, desto eher sind Erklärungen und Konsequenzen notwendig. Das unbeliebte „Nein“, ist darum in manchen Fällen die bessere Lösung.

Now it’s your turn! Welche Sätze von euren Eltern haben euch schon damals den letzten Nerv geraubt? Oder welche Ansagen sind bei eurem Sprössling ganz besonders unbeliebt? Verratet es uns in den Kommentaren. 

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