Nicht ohne meine Hebamme!

Blog Gastartikel: Daniela von Die kleine Botin

20.Jun 2019
Deutsch

Gastbloggerin Daniela vom Blog Die kleine Botin erzählt über ihre Geburten: Warum sie die Begleitung der eigenen Hebamme so wertvoll fand und wie die Unterstützung genau aussah.

Frau mit Babybauch

Foto: Stefanie Rimoux

Ich werde den 1. September 2010 nie vergessen! An diesem Tag hat sich mein Leben für immer verändert. Ich habe den Schwangerschaftstest mit zittrigen Händen aus der Packung gezogen und mir die ersten Zeilen der Anleitung durchgelesen. Die folgenden Minuten waren wie eine Ewigkeit und dann: ZWEI ROSA STRICHE.

Es war meine erste Schwangerschaft und ich war weitgehend von Beschwerden verschont und hatte in den ersten Wochen sogar immer wieder „vergessen“, dass ich schwanger war! Dann empfahl mir eine liebe Bekannte, mich gleich nach einer Hebamme umzusehen. Ich habe den Rat und die Nummer ihrer Hebamme dankend angenommen und gleich angerufen.

Etwa 2 Wochen später fand der erste Termin in ihrer Ordination statt: Wir haben viel gesprochen und ich kann nicht genau sagen warum, aber ich habe mich in ihrer Gegenwart sehr sicher und geborgen gefühlt.

In den nächsten Monaten folgten einige persönliche Termine und viele Telefonate und Nachrichten. Sie war einfach immer erreichbar, wenn ich eine Frage hatte oder unsicher war. Gegen Ende der Schwangerschaft hat sie mich daheim besucht und sich so auch gleich einen Eindruck für die Zeit nach der Geburt verschafft. Sie gab mir wichtige Hinweise, was ich fürs Wochenbett schon vorher besorgen sollte. Außerdem hat sie mir in den letzten Wochen als die Schwangerschaft sehr kräftezehrend war unglaublich viel Kraft gegeben.

Am Abend des 10. Mai war es dann endlich soweit, ich hatte Wehen! Auch zu diesem Zeitpunkt habe ich sie gleich erreicht und sie hatte es sogar geschafft, mich zu beruhigen... Wir trafen uns um etwa 21:30 mit ihr im Spital. Um 01:20 am 11. Mai kam meine erste Tochter dann auf die Welt: mit der vollen Gewalt der Presswehen und kerngesund! Meine Hebamme war die ganze Zeit über an meiner Seite, hat mir jedes Bedürfnis von den Augen abgelesen und mich sanft, aber bestimmt angeleitet. Sie hat auch meinen Mann sehr wertschätzend eingebunden. Die Geburt war sehr schnell, heftig und nicht ganz komplikationslos – aber selbstbestimmt und liebevoll begleitet.

Meine Hebamme kam im Wochenbett noch über 4 Wochen hinweg nahezu täglich zu mir und stand auch noch Monate nach der Geburt für Fragen zur Verfügung.

Sie ist eine wunderbare, warme Frau, die mir gelehrt hat, auf meinen Körper und mein Kind zu vertrauen. Was ich während der Schwangerschaft sonst noch als sehr hilfreich empfand, habe ich hier zusammengefasst.

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