Oh nein! Ich habe Haarausfall!

Das kann bis in die Stillzeit anhalten – deswegen hierzu einige Stylingtipps

12.März 2018
Deutsch

Während der einen werdenden Jungmama die Schwangerschaft sehr gut bekommt, leidet die andere stark unter trockener Haut, Haarausfall oder brüchigen Nägeln. Das liegt sehr oft an der Hormonumstellung. Das Problem kann sich leider auch noch bis in die Stillzeit hineinziehen, weil es nach der Geburt zur nächsten hormonellen Umstellung kommt. Aber in den meisten Fällen, pendelt sich der Hormonhaushalt wieder vollkommen ein, sobald die Rückbildung abgeschlossen ist.

Oh nein! Ich habe Haarausfall!

Foto: Shutterstock

Wichtig ist natürlich eine ausgewogene Ernährung während Schwangerschaft und Stillzeit. Denn ein Vitamin- und Mineralstoffmangel kann den lästigen Haarausfall verstärken. Ja vielleicht sogar auch auslösen, denn ein Eisenmangel kann das Problem durchaus verschlimmern.

Ein Patentrezept gibt es leider nicht, aber jede Menge Tipps und Tricks für die Pflege, damit du kahlen Stellen vorbeugen kannst. Versuche das Haarwachstum natürlich anzuregen, um zu verhindern, dass sich der Haarausfall zu stark bemerkbar macht.

 

Styling für von Haarausfall betroffenes, dünnere Haar

Solltest du tatsächlich vorübergehend dünneres Haar haben, kannst du mit einfachen Tricks etwas mehr Volumen hineinbringen.

  • binde einen lockeren Haardutt
  • schlafe über Nacht mit Zöpfen für Beachwaves
  • ziehe einen stylischen Bob Haarschnitt in Erwägung

Im Regelfall kann das Haar trotz Haarausfall von einem gut ausgebildeten Friseur oder Stylisten bearbeitet werden. Ein pfiffiger Haarschnitt kann bei feinem Haar tatsächlich Wunder wirken!

 

Das Haar mit Farbe aufpeppen?

Dein Haar kann während Schwangerschaft und Stillzeit anders als gewohnt auf Chemikalien reagieren. Auf chemische Präparate solltest du ab der Schwangerschaft ohnehin verzichten, denn über die Kopfhaut kannst du die Chemie an das Baby weitergeben und außerdem auf manche Inhaltsstoffe mit Haarausfall reagieren. Also greife lieber, statt der Anwendung von ammoniakhaltigen Colorationen, auf pflanzliche Farben wie Henna zurück. Diese strapazieren die Kopfhaut überhaupt nicht.

Tipp: Lass dir beim Färben von einer Freundin helfen, damit es mit der Pflanzenhaarfarbe nicht zu Flecken an ungewünschten Hautstellen kommt. Sollte es doch zu Farbspritzern kommen, kannst du, um diese zu entfernen, ein Stück Papier verbrennen, anschließend die Asche auf die betroffene Stelle auftragen und diese dann etwas einmassieren. Wenn du es dann mit einem feuchten Tuch abwischst, sollten die Farbflecken verschwunden sein.

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