Papa sein: Wie du innerhalb kurzer Zeit das Rauchen aufgibst

Sei ein Held. Tu´s für dich und deine Familie - Es lohnt sich!

07.Dez 2017
Deutsch

Jetzt mal echt - Eigentlich geht es um deine eigene Gesundheit, oder? Aber darüber hinaus nebelst du mit dem Rauchen auch deine Familie ein. Tatsache ist, dass deine unmittelbare Umgebung den Qualm, den du nach dem Inhalieren auspustest, wieder einatmen muss. Selbst draußen ist das nicht gerade eine Duftwolke.

Passivrauchende Schwangere, Kinder und Haustiere werden durch die unzähligen Giftstoffe, die im Zigarettenrauch enthalten sind, massiv belastet. Die Risiken sind dir vermutlich klar. Vor allem jene, für das ungeborene Kind. Von der Schädigung der unausgereiften Atmungsorgane, bis zum Worst-Case-Szenario: der plötzliche Kindstod, hast du vermutlich schon mal gehört. Experten zeigen mittlerweile gnadenlos und vehement die Folgen des Passivrauchens auf.

Papa sein: Wie du innerhalb kurzer Zeit das Rauchen aufgibst

 Foto: Shutterstock

Die Schwangerschaft deiner Partnerin ist deshalb ein richtig guter Anlass, um ein für alle Mal das Rauchen sein zu lassen. Wir wünschen uns, dass dir unsere Infos und Tipps zur Entwöhnung dabei auf die Sprünge helfen.

  • Das Rauchverlangen fühlt sich wie eine Sucht an, aber eigentlich handelt es sich um eine überaus lästige Gewohnheit. In deinem Gehirn sind jede Menge Gründe abgespeichert, die den Drang nach einer Zigarette aktivieren. Sobald so ein Grund auftaucht, entsteht ein fast schon zwanghaftes Verlangen. Zum Beispiel das Bedürfnis nach der täglichen „Verdauungszigarette“ gleich nach dem Essen. Nimm´ stattdessen lieber einen Schluck Schwedenbitter.
  • Um die Gewohnheit des Rauchens zu ändern, solltest du sie gezielt durch eine gesunde Angewohnheit ersetzen. Zum Beispiel durch eine sportliche Aktivität wie Liegestütze. Oder indem du ein Stück Obst isst, sobald sich der Drang nach dem Tabak bemerkbar macht. Auch spontanes Zähneputzen kann so eine triebhafte Welle rasch wieder abklingen lassen. 
  • Die Anfangszeit der Entwöhnung erfordert einiges an Disziplin. Oft ist die Zigarette mit einer anderen Substanz verknüpft. Mit der Tasse Kaffee am Morgen oder abends mit dem kühlen Bier. Diese Verbindungen musst du ganz bewusst entkoppeln. Am besten du ersetzt den Kaffee ganz einfach durch eine Tasse Tee. Und zum Bier knabbere lieber Nüsse. Du musst ja nicht total enthaltsam sein, aber nebenbei erwähnt, ohne Bier kannst du theoretisch auch überleben. 
  • Methoden wie Hypnose für den Rauchstopp, können dich bei der Entwöhnung unterstützen.
    In Deutschland gibt es als Beistand auch ehrenamtliche Rauchfrei-Lotsen. Diese sind geschult über die Fakten zum Thema Nichtrauchen, und helfen dir mit Hilfe von motivierenden Gesprächen. 

Die Vorteile eines Rauchstopps liegen auf der Hand: deine Atmung vertieft sich innerhalb kurzer Zeit des Nichtrauchens und das Risiko, dass dein Baby nach der Geburt unter Atemwegserkrankungen leidet, sinkt enorm. Falls deine Frau vor der Schwangerschaft selbst Raucherin war, vermindert sich außerdem die Gefahr, dass sie rückfällig wird, wenn auch du das Rauchen aufgibst.

Richtig ausweichen kannst du deinen üblichen Gewohnheiten nicht. Heldenhaft musst du ihnen fest ins Auge blicken. Vor allem während Situationen, wo beispielsweise deine kinderlosen Buddys weiterhin ihren „Lastern“ nachgehen. Es kann schwierig sein, bei geselligen Treffen nicht „rückfällig“ zu werden.

Gib dem nicht nach - Bleib´standhaft! Sei stolz auf dich!

 

 

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