Papa werden: Hilfe, die Wehen setzen ein

Wann ist der Weg in die Klinik angesagt?

02.Okt 2017
Deutsch

Papa werden: Während der Schwangerschaft deiner Liebsten bist du die Gelassenheit in Person? Allen Geburtsvorbereitungskursen und Büchern über Babys sei dank fühlst du dich bestens auf all die Challenges der Zukunft vorbereitet? Das finden wir selbstverständlich ganz hervorragend. Doch lass dir gesagt sein: Je näher die Geburt rückt, desto unsicherer wirst du sein und desto mehr Fragen rund ums Thema tauchen auf. Damit du ihr Fels in der Brandung sein kannst, selbst wenn das Baby mit dem Kopf bereits gegen die Gebärmutter drückt, haben wir hier ein paar wichtige Facts parat.

 

Papa werden: Hilfe, die Wehen setzen einFoto: Shutterstock

Ist es jetzt wirklich soweit? Dies sind eindeutige Anzeichen

Die Wehen kündigen sich in der Regel mit einem Ziehen im Unterbauch und in der Leistengegend an, einem Schmerz, der Menstruationsbeschwerden sehr ähnlich ist. Dies kann eine erste Ankündigung dafür sein, dass die Geburt bald beginnen wird. Sobald der Schmerz regelmäßig wiederkehrt – etwa im Stundentakt – handelt es sich vermutlich um die ersten Vorwehen.Dabei verhärtet sich der Bauch, in dem das Baby verharrt, ohne sich zu bewegen. Die Schmerzen der Kontraktionen gehören also zu den ersten Anzeichen. Auch zu geringen Schmierblutungen kann es kommen. Das ist im Normalfall nicht weiter bedenklich.

Vaterrolle bei der Geburt: Immer die Nerven behalten

An diesem Punkt, ist es auf jeden Fall noch möglich mit dem PKW in die Geburtsklinik zu fahren. Lege aber sicherheitshalber Handtücher auf den Beifahrersitz. Und: Gelassen bleiben, denn ihr habt noch genug Zeit alles Nötige in den Wagen zu packen. Die Kliniktasche und sämtliche Papiere wie etwa den Mutter-Kind-Pass solltet ihr aber unbedingt vorab gepackt und bereitgestellt haben. Das Gefühl sofort aufbrechen zu können nimmt euch einiges an Stress! 

Wenn es zu einem vorzeitigen Sprung der Fruchtblase kommt, dann solltet ihr sicherheitshalber einen Krankenwagen rufen. Nicht nur, weil das Baby nun innerhalb von 24 Stunden geboren werden muss. Sondern auch weil sich die Mama in spe bis zur Ankunft in die Klinik nicht mehr allzu viel bewegen sollte, da sonst eventuell Keime in die Gebärmutter eindringen könnten. Das Fruchtwasser kann tröpfchenweise austreten, aber auch fließend oder in einem plötzlichen Schwall. Vor der Geburt ist es meist etwas trübe. Im Normalfall findet der Blasensprung aber erst nach Eintritt der Wehen, während der Austreibungsphase statt.

Es kommt immer wieder vor, dass die Wehen ausbleiben, sobald Mama und Papa die Klinik betreten. Ein Fehlalarm ist aber keineswegs ein bedenkliches Zeichen. Manche Babys ziehen sich ganz einfach nochmal zurück, und warten auf einen für sie besseren Zeitpunkt. Innerhalb der kommenden Tage, sollte es dann aber tatsächlich losgehen!

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