Rauchen in der Schwangerschaft

4 Tipps, die dir die Rauchentwöhnung erleichtern

25.Apr 2017
Deutsch

Wir alle wissen: Rauchen ist ungesund! Durch eine hohe Anzahl an toxischen Inhaltsstoffen zählt Nikotin zu den schädlichsten Stoffen, die zu einem Suchtverhalten führen. Vom Rauchen in der Schwangerschaft ist daher natürlich unbedingt abzuraten. Denn es schadet nicht nur dir selbst, sondern auch deinem ungeborenen Baby. Rauchen in der Schwangerschaft ist ein absolutes NO GO! Gott sei Dank hat die Natur eine Art Schutz für das Baby eingerichtet. Denn in den ersten Schwangerschaftsmonaten werden deine Sinne geschärft. Das Geruchsempfinden verfeinert sich und es wird dir sehr unwohl oder übel, wenn du dir Stoffe zuführst, die dem optimalen Verlauf der Schwangerschaft nicht zuträglich sind. Deshalb fällt es vielen Frauen leicht, mit dem Rauchen aufzuhören, sobald sie erfahren, dass sie schwanger sind. Für alle anderen haben wir hier 4 Tipps, die euch die Rauchentwöhnung erleichtern sollen.

Rauchen in der Schwangerschaft

Fotos: Shutterstock 

Jeder werdenden Mama ist sich bewusst, dass durch die Giftstoffe in der Zigarette einem heranwachsenden Fötus Schaden zugefügt wird. Raucht die Mutter während der Schwangerschaft hat dies oft ein geringes Geburtsgewicht des Babys zur Folge. Außerdem kann es zu Fehlentwicklungen an bestimmten Organen kommen. Studien zeigen, dass es auch physische und psychische Langzeitwirkung haben kann.  

Nichts trotz haben einigen Frauen - gerade wenn sie vor der Schwangerschaft besonders viel geraucht haben – Probleme damit, sich so einfach von dem Glimmstängel zu verabschieden. Stress, die neue emotionale Belastung, der Druck, den sich die Mama in spe selbst macht - all dies kommt erschwerend dazu. Bei der Rauchentwöhnung kommt es ganz klar auf deine Einstellung und deine Herangehensweise an. Lass dich hier ruhig von einem Arzt, deiner Hebamme oder einem speziell geschulten Therapeuten beraten und begleiten. Bitte um Hilfe!

4 Tipps für die Rauchentwöhnung

1. Mentaltraining

Rede dir niemals ein, dass du es nicht schaffen kannst. Da ist ein Problem, das du lösen kannst. Sei freundlich zu dir selbst und freue dich auf eine Zeit, in der du dich nicht mehr an dem Glimmstängel festhalten musst! Erwarte gleichzeitig aber nicht von dir selbst, dass dein Verlangen nach einer Zigarette von heute auf morgen plötzlich weg ist. Nur eine positive Einstellung kann dein Suchtverhalten verändern! Bitte deinen Partner, Freunde und Familienmitglieder dich darin zu unterstützen.

2. Meide Orte wo geraucht wird

Ganz wichtig: Man muss gar nicht selbst rauchen um sich den Gefahren des Nikotins auszusetzen. Die „International Agency for Research on Cancer“ (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte Tabakrauch und damit auch Passivrauch als Karzinogen der Gruppe 1 ein, also als eine Substanz, die beim Menschen Krebs erzeugen kann.

Wenn du als werdende Mama also passiv rauchst, kann auch die Gesundheit deines ungeborenen Kindes beeinträchtigt werden. Daher gilt: Bitte Freunde und Bekannte in deiner Anwesenheit nicht zu Rauchen! Und meide strikt jene Orte, an denen geraucht wird, ohne dass du die Möglichkeit hast darauf Einfluss zu nehmen, ob Leute rauchen. Plus: Wenn du dich in einem völlig rauchfreien Umfeld aufhältst, kommst du auch gar nicht erst in „Versuchung“. Du schlägst also quasi zwei Fliegen mit einer Klappe!

Rauchen in der Schwangerschaft

3. Dein Partner kann dich unterstützen

Wenn dein Partner ebenfalls Raucher ist, bitte ihn die Entwöhnung gemeinsam mit dir vorzunehmen. Natürlich kann das gemeinsame Abgewöhnen die Folge haben, dass ihr beide reizbarer seid und so leicht Konflikte entstehen. Besonders in Kombination mit den Stimmungsschwankungen, die viele Schwangere durchmachen. Dies sollte euch beiden klar sein! Nichts desto trotz ist die Rücksichtnahme auf das Baby aber ein guter Grund für euch tapfer durchzuhalten. Das Wohl eures kleinen Lieblings steht schließlich über allem! Sollte dein Partner auf das Rauchen nicht verzichten können, bitte ihn darum, zumindest niemals in deiner Gegenwart zu rauchen.

4. Ersetze die Zigarette durch Gesundes

Anstatt nervös die Keksdose zu leeren, ersetze den Griff zur Zigarettenpackung durch ein Stückchen Obst. Gewöhne dich daran. Nach einigen Tagen wirst du merken, dass dein Bedürfnis nach einer Zigarette immer geringer wird. Trinke viel Wasser oder beruhigende Kräutertees. Eine Teilnahme an einem Yoga-Kurs für Schwangere kann dir ebenfalls helfen, das Verlangen nach Rauchen einzudämmen. Die vertiefte Atmung während der Übungen hilft dabei dir und deinem Baby in das neue rauchfreie Leben! Auch tägliches Meditieren ist hier sehr empfehlenswert. Genauso wie ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft – beides hat nicht nur eine beruhigende Wirkung, sie sind auch eine tolle Ablenkung.

Du schaffst das, ganz bestimmt! 

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