Rückbildungsgymnastik

Fit nach der Geburt

29.Jul 2016
Deutsch

Die Geburt hast du geschafft, das Baby ist endlich da! Nun bist du sicher voll damit beschäftigt, dass du dich in dein neues Leben einfindest – füttern, wickeln, anziehen, schlafen... Nach einigen Wochen, wenn sich dein Körper schon etwas erholt hat, ist Rückbildungsgymnastik sehr wichtig. Dabei geht es darum, nach der Geburt die Muskulatur wieder aufzubauen. Die Schwangerschaftshormone machen nämlich das Gewebe des Körpers und die Knorpelverbindungen des Beckens weicher, alles dehnt sich, damit das Kind Platz hat und schließlich rauskommen kann.

Rückbildungsgymnastik

Foto: Shutterstock

Nach der Geburt geht es vor allem darum, die Beckenbodenmuskulatur wieder zu reaktivieren. Warum gerade der Beckenboden und sein Training so wichtig ist? Weil es ansonsten zu Inkontinenz, Unterleibsschmerzen und Gebärmuttersenkung kommen kann. Das heißt aber nicht, dass du täglich stundenlang trainieren musst. Wichtig ist einfach, dass du die speziellen Übungen regelmäßig machst.

Häufig bieten Hebammen Kurse dafür an, oft auch mit paralleler Betreuung für die Babys durch Fachpersonal, sodass du dich voll auf dich und deinen Körper konzentrieren kannst. Der Vorteil von einem Kurs ist, dass die Kursleiterin genau darauf achtet, dass du die Übungen auch richtig machst. Und oft lernst du auch Frauen kennen, die gerade in der gleichen Situation sind wie du. Wer weiß, vielleicht ergibt sich ja eine Baby-Freundschaft?

Wenn es dir lieber ist, kannst du die Übungen natürlich auch zuhause machen. Anleitungen dafür gibt es im Internet zur Genüge.

Bevor du loslegst, solltest du vorher aber noch mit deinem Arzt und/oder deiner Hebamme besprechen, ob du schon bereit dafür bist. Das hängt davon ab, ob du einen Kaiserschnitt hattest oder nicht und auch davon, wieviel Sport du vor der Schwangerschaft getrieben hast.

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