Schattenseiten einer Mutterschaft

Blog Gastartikel: Andrea von The Fruity Sky

20.Apr 2020
Deutsch

Eine Frau mit ihrem Kind auf dem Arm gilt als ein Bild des innigsten Glücks. Doch es gibt auch dunkele Seiten der Mutterschaft. Denn eine Mutter arbeitet nun mal 24/7 und hat meist nicht nur diesen einen Job.

Erschöpfte Mama

Mütter wollen immer das Beste geben und vor allem dem eigenen Kind alles bieten. Mit den Anforderungen steigen auch die Aufgaben. Oftmals kommen zu den mütterlichen Aufgaben aber auch ein Beruf, eine Ehe und ein Haushalt. Mit den vielfältigen täglichen Tätigkeiten an den Rand meiner Kräfte zu kommen, das kenne auch ich gut. Im Grunde habe ich tolle Unterstützung von meiner Familie und meinem Mann, manchmal wird es mir dann aber dennoch zu viel. Wie sich ein Tag auf der Schattenseite der Mutterschaft anfühlt, erzähle ich euch nun.

Neben Mama-Sein betreibe ich auch noch einen Blog, arbeite als Selbständige für meinen Onlineshop und arbeite an diversen Social Media Projekten. Wie es der Zufall so will, kommt meist alles auf einmal zusammen: Projekte müssen abgeschlossen werden, ein Fototermin steht an und Paul ist gerade in einer Entwicklungsphase – und genau dann muss mein Mann beruflich drei Tage ins Ausland – das bedeutet für mich: den ganzen Tag als Mama Höchstleistung zu erbringen, mit meinem Sohn im Pack von Termin zu Termin zu hechten, um die Geschäfte am Laufen zu halten, am Abend Projekte abzuarbeiten und den Haushalt zu schmeißen. Die Abende werden dann lang und man kommt richtig spät ins Bett. Der Kleine schläft manchmal unruhig und ist schon um 06:00 wach. Wenig Schlaf, hohes Stresslevel, ein unruhiges Kind – so fühlt sich also meine persönliche Schattenseite der Mutterschaft an. Ich fühle mich müde, lustlos und bin sehr reizbar. Das Problem dabei ist einfach, dass man nicht zur Ruhe kommt und sich im Teufelskreis dreht, da man als Mama immer hundert Prozent geben möchte und es oft keine Pausen gibt.

Gott sei Dank hilft dann auch mal die Familie aus und übernimmt den Kleinen für ein paar Stunden, sodass ich meine Sachen abarbeiten kann. Ich bin wirklich froh über diese Hilfe und wüsste nicht, wie ich sonst wieder aus einem Tief kommen sollte. Die guten Seiten und schönen Momente mit meinem Sohn lassen dann aber die Schattenseiten auch schnell wieder vergessen. Nach jedem Regen folgt schließlich Sonnenschein.

Und welche Tipps mir außerdem sogar schon vor der Schwangerschaft oft geholfen haben, schwierige Tage zu überstehen, erfährst du in diesem Artikel.

Sende diese Seite an einen Freund