Schlaflose Nächte? – Nach der zweiten Schwangerschaft kein Ding!

Blog Gastartikel: Little Paper Plane

16.Apr 2019
Deutsch

Seit Baby Nummer zwei da ist, sind ihre Nächte kürzer, und zwar deutlich. Dennoch fällt es Gastautorin Evelyn vom Blog Little Paper Plane nach der zweiten Schwangerschaft leichter, nachts aufzustehen…

Schlaflose Nächte? – Nach der zweiten Schwangerschaft kein Ding!

Tja, seit 135 Tagen bin ich Zweifachmama. Es ist ein wunderbares Gefühl. Ich liebe meine beiden Kröten und ich liebe es, wie sie sich gegenseitig anhimmeln. Aber was ich eigentlich (!) auch liebe, ist es durchzuschlafen. Und mittlerweile meine ich mit durchschlafen fünf Stunden am Stück. Meine Ansprüche sind deutlich gesunken, wie du sehen kannst.
Ich kann mich an meine kinderlose Zeit erinnern, als ich mich ach so müde fühlte, wenn ich nach einem Partywochenende zurück in die Arbeit musste. Jetzt weiß ich: Das war Trägheit, keine Müdigkeit.

Seit 135 Tagen raste ich in Etappen. Jede zwei Stunden werde ich von einer der beiden Kröten, die entweder gekuschelt oder gestillt werden möchte, geweckt. Oder aber – und dann wird es wirklich spannend – es sind beide gleichzeitig wach und toben auf mir rum während der Papa genüsslich weiterschnarcht. Der ist nachts nämlich vollkommen uninteressant.

Diese schlaflosen Nächte sind lang. Und zäh. Manchmal habe ich dann morgens das Gefühl, einen massiven Kater zu haben, muss aber trotzdem aufstehen, die Kinder anziehen, meine Tochter in die Kita verabschieden und mich an die Arbeit setzen.
Mit jedem Kind verringert sich der Schlaf proportional, aber ich muss zugeben, dass ich trotz weniger Schlaf, die schlaflosen Nächte mit zwei Kindern bei weitem nicht so anstrengend finde wie nach der Geburt meiner ersten Tochter damals.

Das klingt vielleicht irre (und ist es vermutlich auch) aber es gibt da eine einfache Erklärung. Beim ersten Kind hat man keinen blassen Schimmer, was auf einen zukommt. Man hat keine Ahnung, was das Wort Etappenschlaf wirklich bedeutet und was der Schlafmangel mit deinem Körper macht. (Es ist nicht umsonst eine Foltermethode...) Deshalb waren die ersten Monate mit Baby eine wahrliche Herausforderung. Die Kleine schien nämlich tagsüber zu schlafen wie ein Engel und nachts war im Stundentakt Party angesagt. Das legte sich nach einem halben Jahr wieder und seither war sie eine gute Schläferin. Und dann kam ihr Bruder und mit ihm all die neuen Emotionen, plötzlich wurde auch meine Tochter nachts wieder unruhig.

Aber der Vorteil bei Baby Nummer zwei: ich hatte mich darauf eingestellt und wusste (mehr oder weniger), was auf mich zukommen würde. Mir war klar, dass ich die nächsten Monate nicht durchschlafen konnte und ich bin um jede Nacht dankbar, in der ich es schaffe vier Stunden am Stück zu schlafen.

Wie gesagt, die Ansprüche was Schlaf betrifft, sind in den vergangenen 135 Tagen nach der Geburt meines Sohnes nochmals gesunken, aber die Liebe, die hat sich mehr als vervierfacht. Und auch der Kaffeekonsum. ;-)

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