Schmerzlinderung bei der Geburt

Verschiedene Arten der Schmerzbehandlung

17.Okt 2016
Deutsch

Die Geburt wird von vielen Frauen als sehr schmerzhaft empfunden. Zur Linderung der Schmerzen während der Geburt gibt es mehrere Möglichkeiten.

Natürliche Methoden der Schmerzlinderung: Alternative Methoden

  • Massage
  • Haptonomie – durch sanfte Berührungen soll Kontakt zum Kind aufgenommen werden
  • Akupunktur
  • Entspannungsbad
  • Geburt im Wasser
  • Aromatherapie
  • Kräutertherapie
  • Homöopathie
  • Atemtechnik
  • Entspannungsübungen bzw. Atemübungen
  • Ausprobieren verschiedener Körperpositionen
  • Hypnose

Schmerzlinderung bei der Geburt

Foto: Shutterstock

Sollte dies noch nicht genug sein, kannst du mit deinem Arzt und deiner Hebamme medikamentöse Methoden der Schmerzbekämpfung besprechen.

  • Bei der Pudendusblockade wird auf beiden Seiten der Scheide in Beckennähe je eine Injektion gesetzt, welche die Schmerzausschaltung im Bereich des Scheidenausgangs und des Pudendus-Nerven bewirkt.
  • Parazervikal-Blockade: Die Parazervikal-Blockade wird in der Austreibungsphase verwendet.
  • Damminfiltration: Diese Form der Betäubung hat keinen Einfluss auf den Wehenschmerz. Es wird nur der Scheiden- und Dammbereich schmerzunempfindlich.
  • Die Epiduralanästhesie (EDA) ist die wirkungsvollste Art der geburtshiflichen Schmerzlinderung.
  • Beruhigungs- und Betäubungsmittel: Das bei Entbindungen immer noch häufig eingesetzte Mittel ist Pethidin.
  • Patientenkontrollierte Analgesie: Sie ist geeignet für Gebärende in der Eröffnungsphase, welche keine PDA/EDA wollen oder aus medizinischen Gründen keine haben können.
  • Inhalative Schmerztherapie: Die Einatmung eines Lachgas-Sauerstoffgemisches ist für die Behandlung von plötzlich auftretenden Schmerzen wie beispielsweise Wehenschmerzen geeignet.

Schmerzlinderung bei der Geburt

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Mach dir auf jeden Fall bereits vor der Geburt Gedanken, was möglicherweise für dich in Frage kommen könnte und besprich dies vorab schon mit deinem Arzt und deiner Hebamme.

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