Schnullerwissen im Detail

Einblicke in die Welt der Beruhigungssauger

15.Nov 2018
Deutsch

Speziell in kritischen Situationen ist der Schnuller für deinen manchmal geplagten kleinen Augenstern eine wertvolle Hilfe. Denn Spannungen und Ängste werden durch den Saugreflex blitzschnell abgebaut. Dennoch gilt es hierbei, sich erst mal Schnullerwissen anzueignen und nicht der Einfachheit halber das Baby schnurstracks zuzustöpseln.

Schnullerwissen im Detail

Foto: MAM

Die laufende Anpassung an die großen Meilensteine genauso wie an die kleinen Entwicklungsschritte des Babys ist unglaublich wichtig. Im Konzept bei der gesamten MAM Produktpalette ist deshalb die stete Abstimmung auf die gesunde und natürliche Entwicklung des Babys ein zentraler Faktor. Darauf kannst du dich unbedingt verlassen! Für unser Team an Experten bei MAM steht Verantwortung für ein einwandfreies Design und die optimale Herstellung an allererster Stelle!

Wir beantworten einige Fragen, die du dir vermutlich bei der Wahl des passenden Produktes stellst und geben Tipps und Infos für die richtige Handhabe!

 

Warum gibt es Schnuller in verschiedenen Größen?

Du denkst: Die Brustwarze wird ja auch nicht größer? Stimmt! Aber dein Baby nimmt mit zunehmendem Alter mehr von der Brustwarze in den Mund.

Darum gibt es MAM Schnuller in verschiedenen Größen. Das Saugteil und auch das Schild wachsen je nach Kieferausprägung mit. Die Altersangaben auf den Verpackungen dienen als Richtwerte. Doch jedes Kind ist einzigartig. Häufig wechseln große und kräftige Babys die Schnullergröße früher als kleine, zarte Babys. Besonders wichtig ist die Größe des Schnullerschildes. Diese sorgt dafür, dass es Kindern kaum möglich ist, den ganzen Schnuller in den Mund zu nehmen. Daher wächst bei MAM nicht nur das Saugteil mit, sondern auch das Schild. So sind Babys beim Schnullern gut geschützt!

 

Hilfe, Schnuller verkeilt! Wie kann das passieren?

Einige Kinder sind wahre Akrobaten und schaffen es, sich einen Schnuller komplett in den Mund zu schieben. In der Fachliteratur hat sich dazu sogar ein eigener Begriff „Stuck-in-mouth“ etabliert. Da das niemals ganz ausgeschlossen werden kann, gibt es entsprechende Sicherheits-Normen, die dafür sorgen, dass das Produkt auch in diesen Fällen kein Risiko darstellen kann. Dies wird in strengen Tests geprüft und damit sichergestellt.

MAM Schnuller besitzen große Luftlöcher im Schnullerschild, die in solch einem Fall dafür sorgen, dass Babys weiter atmen können. Um den Schnuller behutsam zu entfernen, können Eltern ihn jederzeit am Greifknopf fassen. So kann dem Baby nichts passieren. Die richtige Schnullergröße sorgt dafür, dass es den Kleinen kaum möglich ist, den ganzen Schnuller in den Mund zu nehmen.

 

Mit dem Schnuller unterwegs – gibt es Tipps für die Reinigung?

Man fährt seinen kleinen Liebling im Kinderwagen spazieren und schwupps, schon liegt der Schnuller auf dem Boden. In solch einem Fall muss eine schnelle Lösung her – aber bitte, wenn möglich, nicht Mamas Spucke! Denn durch das Ablecken des Schnullers ist neben anderen Keimen auch Karies übertragbar. Mikrobiologische Tests zeigten, dass ein zu Boden gefallener Schnuller weniger Keime aufweist, als ein von Eltern „abgelutschter“ Schnuller. Das gilt übrigens auch für Löffel.

Genau für diese Situationen wurden Hygienetücher entwickelt. Sie eigenen sich ideal zur schnellen Desinfektion – zu Hause oder unterwegs, und passen in jede Wickeltasche. Darüber hinaus sind sie besonders materialschonend und geben Bakterien, Viren und Pilzen keine Chance. Ob für Schnuller, Babyzubehör, Fieberthermometer, Oberflächen und andere wasserfeste Gegenstände, mit Hygienetüchern haben Eltern und Baby die Sicherheit, dass alles hygienisch einwandfrei ist.

Übrigens kann es zu Hause beim Reinigen mit abgekochtem Wasser oder im Dampfsterilisator dazu kommen, dass Wasser im Saugteil zurückbleibt. Das ist durch das vorhandene Ventilationsloch ganz normal. Um das Wasser herauszubekommen, muss das Saugteil so oft zusammengedrückt werden, bis das Wasser durch das Ventilationsloch vollständig austritt. Legt man den Schnuller von MAM nach dem Sterilisieren kurz mal ab, fällt dieser dank des abgerundeten Greifkopfes nicht um, was ihn auf jeden Fall auch noch danach sauber und keimfrei hält.

 

Hat so ein Beruhigungssauger ein Ablaufdatum?

Milch- und Breireste, die sich im Saugteil sammeln, lassen sich nur schwer oder gar nicht entfernen. Ein Schnuller sollte daher nicht nach dem Essen angeboten werden, sondern nur nach Bedarf und zum Einschlafen. Damit sich im Lauf des Gebrauchs keine Keime, Viren und Bakterien bilden, ist das regelmäßige Austauschen des Schnullers notwendig. Aus hygienischen Gründen ist dies spätestens nach 8 Wochen zu empfehlen.

Das Material des Saugteils, entweder Silikon oder Latex, wird mit der Zeit porös und rissig, weil das häufige Reinigen und notwendige Sterilisieren das Material strapazieren. Deshalb ist es so wichtig, Schnuller vor jedem Gebrauch auf Schwachstellen zu überprüfen - besonders wenn das Baby bereits Zähne hat. Sobald Abnutzungsspuren vorhanden sind, muss der Schnuller ausgetauscht werden.

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