Schwanger im Sommer

Tipps & Tricks um ganz cool zu bleiben

03.Jul 2020
Deutsch

Beginnen wir mit den Vorteilen einer Schwangerschaft im Sommer: luftige Kleidung und offene Schuhe sind mit großem Bauch und geschwollenen Füßen angenehmer als dicke Winterklamotten. Andererseits verstärken höhere Temperaturen auch manche Schwangerschaftsbeschwerden. Welche das sind und was du dagegen tun kannst, sehen wir uns hier an!


Foto: Unsplash

  1. Wassereinlagerungen
    Viele Schwangere haben vor allem gegen Ende der Schwangerschaft mit Wassereinlagerungen in Armen und Beinen zu kämpfen. Hohe Temperaturen begünstigen das noch. Was dagegen hilft: Bewegung.1 Gemeint sind damit aber keine exzessiven Sporteinheiten, sondern z.B. gemütliche Spaziergänge oder etwas Schwimmen. Letzteres schont vor allem die Gelenke und kühlt auch noch.
     
  2. Viel Trinken
    Es klingt vielleicht absurd, aber gegen die Wassereinlagerungen hilft es, viel zu trinken. Der Körper besteht zum Großteil aus Wasser und braucht es, um richtig zu funktionieren. Wenn du zu wenig trinkst, speichert er zusätzlich Wasser, um für „schlechte Zeiten“ gewappnet zu sein. Weniger trinken ist also kontraproduktiv!
     
  3. Bequeme Schnitte und optimale Materialien
    Du brauchst zur Zeit zum Glück kein Geld in spezielle Umstandsmode in der Sommerzeit investieren: Oversize-Kleider könnten auch nächstes Jahr noch in sein – und sehen mit und ohne Babybauch toll aus. Wickelkleider sind ebenfalls eine Möglichkeit, den Look an die neue Figur anzupassen.
    Kühl halten im Sommer vor allem Leinen und Seide. Wem Seide zu teuer ist: Hanf ist ein alter, neuentdeckter Stoff und wirkt im Sommer ebenfalls kühlend.

    Schwimmen kühlt nicht nur, sondern hilft auch durch die Bewegung gegen Wassereinlagerungen.
     

  4. Kühlen und hochlagern
    Nasse Lappen, kaltes Wasser auf den Handgelenken und kühlende Fußbäder schaffen zumindest kurzfristig Linderung. Hilfreich sind außerdem kalte Wadenwickel. Besonders effektiv ist es, wenn du die Beine dazu hochlagerst.1
     
  5. Richtig essen
    Laut traditioneller chinesischer Medizin kühlen saure Milchprodukte wie Joghurt und viele  Früchte wie Erdbeeren oder Melonen.2 Vermieden werden sollten scharf angebratene, stark gewürzte oder gegrillte Speisen. Salzen ist ebenfalls – zumindest in Maßen – wichtig, da der Körper durch das Schwitzen Salz verliert. Vorsicht bei Pfefferminztee: In nordafrikanischen Ländern wird er sehr gerne getrunken, da er kühlend wirkt und die Gefäße weitet, wodurch Hitze ebenfalls besser vertragen werden soll.3 Pfefferminze kann aber auf die Gebärmutter wirken – kläre jedenfalls ärztlich ab, ob bzw. wie viel Tee für dich unbedenklich ist.4
     
  6. Für Ruhe und kühlere Nächte sorgen
    Einfach aber ebenso effektiv ist dieser Tipp: bei Hitze einen Gang hinunter schalten. Nutze den Mutterschutz und genieße eine Siesta in der heißesten Zeit des Tages. Sorge dafür, dass Haus oder Wohnung sich tagsüber nicht unnötig aufheizen. Am besten geht das mit Außenjalousien.

 

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Quellen:

1) https://www.netdoktor.de/schwangerschaft/wassereinlagerungen-schwangerschaft/

2) https://www.ernaehrungsberatung-wien.at/blog/gemuese-kuehlt-fleisch-waermt-wie-du-die-thermische-wirkung-der-nahrungsmittel-fuer-deine

3) https://at.happycoffee.org/blogs/ernaehrung/pfefferminztee-wirkung

4) https://www.netdoktor.de/schwangerschaft/tee-in-der-schwangerschaft/

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