Schwanger und natürlich schön!

Heikle Wirkstoffe in Pflegeprodukten

30.Aug 2018
Deutsch

Glücklicherweise hat sich das Schönheitsbild der schwangeren Frau in den vergangenen Jahren insoweit geändert, als eine pure, natürliche Schönheit im Trend liegt. Aufwendige Kosmetikbehandlungen kannst du also bedenkenlos weglassen. Denn von der Anwendung so mancher Pflegeprodukte wird in der Schwangerschaft richtiggehend abgeraten.
 

Schwanger und natürlich schön!
Foto: Shutterstock

Die Inhaltsstoffe deiner Lieblinge aus der Kosmetik nimmst du ja bekanntlich über die Haut auf. Bisher musstest du dir keine großen Gedanken über deine Alltagsroutine mit Make-up oder Nagellack machen. Sobald du schwanger bist, wirst du jedoch im Handumdrehen besonders wählerisch im Umgang damit. Wer will schon das Baby mit heiklen Stoffen belasten? Seit Kurzem sind mehrere Konservierungsstoffe leider durch Tests gefallen und als bedenkliche Zusätze eingestuft geworden. Sie würden womöglich das ungeborene Kind in seiner gesunden Entwicklung beeinträchtigen. Einige Dinge solltest du darum bei deiner Extra-Portion Körperpflege gegen Schwangerschaftsstreifen usw. beachten. Keine Sorge, was erst mal kompliziert klingt kannst du relativ einfach umsetzen. 
 

Dein Produkt-Check 

Durch die Hormonumstellung reagiert die Haut empfindlicher auf Duftstoffe. Künstliche Düfte sind in der Kosmetik aber leider die Regel. Selbst bei Produkten, die vermeintlich biologisch hergestellt sind. Öko-Test rät deshalb dazu, echte Naturkosmetik mit Gütesiegeln wie dem BDIH Prüfsiegel, NCCO, Ecocert oder Natrue zu wählen. Mit der codecheck App kannst du direkt am Regal über dein Smartphone herausfinden, welche Stoffe kritisch sind. Beispiele sind Lösungsmittel, Weichmacher und andere Chemikalien. Für Schwangere sind unter anderem Stoffe wie Salicylsäure oder die Bakterienhemmer Triclosan und Triclocarban bedenklich.
 

Haarpflege in der Schwangerschaft

Natürlich gibt es jede Menge Mythen zum Thema Schwangerschaft. Überhaupt was die körperlichen Veränderungen betrifft, wenn du ein Kind erwartest. Jedenfalls ist es so, dass es generell heißt: bloß nicht zu viele Haarprodukte verwenden, oder gar mit Blondieren und Farbe experimentieren. Weil Giftstoffe über die Kopfhaut eindringen und somit deinen Körper und den Fötus belasten. Aber auch dafür gibt es alternative Lösungen wie Pflanzenfarben oder Strähnchen. In unserem Artikel Beauty: Do´s und Dont´s in der Schwangerschaft kannst du dich in die Materie vertiefen. Oder dir unsere Tipps und Tricks für Haare in Hülle und Fülle zu Gemüte führen. Solltest du mit Haarausfall zu kämpfen haben, tröste dich – das ist in den meisten Fällen nur vorübergehend. Bei manchen Frauen führt die hormonelle Umstellung nun mal nicht zum heiß begehrten vollen glänzenden Haar, sondern im Gegenteil zu lästigem Haarausfall. Spülungen aus Zitronenwasser oder Packungen mit Olivenöl wirken dem ein wenig entgegen. Gegen Spliss kann eine selbst gerührte Honig-Ei-Haarkur helfen. 

Haut- und Haarbehandlungen sind also im Endeffekt die wichtigsten Pflege-Eckpfeiler während du schwanger bist. Mit frischer, essbarer Kosmetik gehst du auf Nummer sicher. Solltest du jedoch nicht den Nerv haben, dir alles selbst anzurühren, wähle Produkte aus Heilerde, beruhigenden Heilpflanzen-Auszügen und fermentierten Pflanzensäften. Diese können auch bei Allergien und generell bei Kosmetikunverträglichkeiten verwendet werden.

 

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