Selbstbewusstsein beim Kind stärken

Selbstvertrauens-Booster – 4 Tipps

08.März 2017
Deutsch

Babys und Kleinkinder haben einen unerschöpflichen Drang zu lernen. Im Laufe ihrer Entwicklung erreichen sie immer wieder neue Meilensteine und gewinnen laufend neue Erkenntnisse. Vom Drehen zum Robben, dann über das Krabbeln zum Aufrichten und Gehen.

Vor allem im ersten Lebensjahr entwickeln sich Babys in rasanter Geschwindigkeit. Und bei jedem erreichten Entwicklungsschritt ist die Freude groß. Beim Baby und bei dir. Denn selbst wenn es bei den ersten Gehversuchen noch so oft hinfällt, es wird sich immer wieder aufrichten. Und im eigenen Tempo wird es sein Ziel erreichen. Du kannst deinen Liebling selbstverständlich beistehen und in diesem Prozess begleiten. Mit diesen Tricks kannst du das Selbstvertrauen deines Kindes fördern. 

 

Selbstbewusstsein beim Kind stärkenFotos: Shutterstock

1. Anfeuern

Wenn du deinem Baby zeigst, wie sehr du dich mit ihm über seine neuen Fähigkeiten freust, dann freut es sich doppelt. Dabei reicht es oftmals schon, wenn dein Sprössling spürt, dass du ihm ganz viel Aufmerksamkeit schenkst. Du wirst sehen, er wird immer wieder neue Versuche starten, denn mit jedem Lächeln, das du ihm schenkst, wächst auch die Motivation. An deinem Tonfall erkennt dein Baby, dass es auf dem richtigen Weg ist. Feuere es mit Lob und liebevollen Worten an.

2. Trösten

Selbstverständlich wird es Rückschläge geben. Wie jedes Kind zeigt auch dein Schatz seine Frustration indem es sich ärgert und weint. Je nach Charakter des Kindes, hat es einen langen Atem, oder gibt mehr oder weniger rasch auf. Manchen Kindern hilft es sehr, wenn du an ihrem Ärger Anteil nimmst. Ein wenig „gespieltes Leid“ mit einer kleinen Prise Übertreibung – du wirst sehen, ruck zuck kann dein Kleines wieder lachen.

3. Unterstützen

Biete immer wieder deine Hilfe an! Selbst wenn das auf die Dauer natürlich ermüdend ist. Das Wiederholen von Bewegungsabläufen gehört für Babys und Kleinkinder zum Lernen dazu. Wenn sich dein Sprössling zum Beispiel aufrichten will, wird es zu dir robben, sich an dir hochziehen und am Hosenbein anklammern. Denn in deiner Nähe fühlt es sich sicher und geborgen. Wenn du ihm dann die Hand reichst und das Baby zu einem Möbelstück begleitest an dem es sich festhalten kann, gewinnt es an Selbstvertrauen. Und lernt nebenbei auch sich räumlich zu orientieren.

4. Dinge zum Wohlfühlen

Die Wohnung ist ja schon babytauglich. Was du aber zusätzlich tun kannst, ist deinem kleinen Abenteurer spannende Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen. Das können altersgerechte Spielsachen sein, oder kleine Möbel und Bewegungs-Tools. Die sinnliche Erfahrung wird dadurch gefördert und das erhöht den Wohlfühl-Faktor. Dein Baby signalisiert rasch, welche Dinge es am liebsten hat. Es braucht dafür aber kein Überangebot. Wichtiger als Berge von Spielsachen ist deren Qualität. Und es gibt tolle Sachen, die dennoch Raum für Phantasie lassen. Ein Kochlöffel und ein Lappen tun es manchmal auch, um das ausdauernde Studium des Greifens und Fühlens zu vertiefen.

Selbstbewusstsein beim Kind stärken

Insgesamt ist für die Entwicklung des Selbstwerts wichtig, dass sich dein Baby uneingeschränkt angenommen fühlt. Indem du einfach da bist und seine Bedürfnisse erkennst, schaffst du die Basis für sein Vertrauen in die Welt. Je mehr wertvolle Aufmerksamkeit du also deinem Augenstern widmest, desto höher wird sein Selbstbewusstsein. Und die Freude an den erreichten Zielen macht die ganze Familie selbstsicher und stolz. 

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