So startest du gut ins Wochenbett

Blog Gastartikel: Mama Rocks

06.Nov 2018
Deutsch

Gastbloggerin Deborah vom Blog Mama Rocks gibt Tipps, wie du dich schon während der Schwangerschaft optimal auf das Wochenbett – die ersten sechs Wochen mit Baby – vorbereiten kannst.

So startest du gut ins Wochenbett

Foto: Mama Rocks

„Wochenbett? Was soll das? Ich kann doch nicht sechs Wochen lang im Bett liegen?“, dachte ich mir während der ersten Schwangerschaft. Und so ignorierte ich die Tatsache des Wochenbettes. Klar muss man nicht die ganze Zeit im Bett liegen. Aber es ist die Zeit, die der Körper braucht, um sich von den Strapazen der Geburt zu erholen. Die Zeit, in der sich Mama und Baby aneinander gewöhnen. Die Zeit, in der sich das Stillen einspielt.

Ruhe ist im Wochenbett das Allerwichtigste. Denn nur dann kann Mama ihr Neugeborenes so richtig genießen. Damit das richtig klappt, kannst du schon während der Schwangerschaft einige Vorbereitungen treffen.

 

Hierzu die meiner Meinung nach fünf wichtigsten Vorbereitungen:
 

Koche vor

Ein Neugeborenes ist sehr zeitintensiv. Das Stillen. Das Wickeln. Das Umziehen, wenn mal etwas daneben ging. Das Trösten. Das Tragen. Usw.
Deshalb rate ich, mindestens 14 Gerichte für die ganze Familie vorzukochen. Besonders geeignet zum Einfrieren sind etwa Pasta-Saucen, Suppen, Gulasch oder Lasagne.
 

Limitiere Besuche

Alle, ja wirklich alle, werden dein Baby sehen wollen. Am liebsten schon nach wenigen Stunden. Solche Besuche sind aber sehr anstrengend und sicherlich kein Muss. Kommuniziere schon von Anfang an, was dir wichtig ist: nur eine Person pro Tag, maximal eine Stunde Anwesenheit, nur wer Essen mitbringt, darf vorbeikommen… Du bestimmst die Regeln!
 

Hole dir Hilfe

Niemand erwartet, dass du die erste Zeit mit deinem Baby alleine durchstehst. Es ist schwierig. Der Schlafentzug, die Stillprobleme, die Hormonumstellung. Organisiere dir rechtzeitig Hilfe. Optimalerweise kann dein Partner zu Hause bleiben. Sonst gibt es vielleicht Großeltern, Tanten, oder die liebe Nachbarin, die dir im Haushalt helfen, das Baby mal für eine halbe Stunde nehmen oder einfach nur ein offenes Ohr für dich haben?
 

Baue dir ein Nest

Überlege dir, wo du am bequemsten stillen kannst. Im Bett? Auf dem Sofa? Auf dem Schaukelstuhl? Und dann, wenn du deinen Lieblingsplatz gefunden hast, baue dir ein Nest drum herum. Mit Kissen, Decken, Stillkissen, Wasserflasche, Snacks, ev. einer Milchpumpe oder einer Uhr (falls du ein Auge auf die Stilldauer haben musst). Mache es dir so richtig gemütlich, denn anfangs wirst du bestimmt viel Zeit dort verbringen.
 

Organisiere dir rechtzeitig eine Hebamme

Die Hebamme ist eure beste Freundin im Wochenbett. Sie hilft euch bei Stilproblemen, erklärt euch alles über Nabelpflege und hat ein Auge auf eure Wundheilung, Brust und den Wochenbettfluss. Leider sind Hebammen oft ausgebucht. Also macht euch rechtzeitig, am besten schon während des zweiten Trimesters, auf die Suche nach einer guten Hebamme.

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