Sport und Schwangerschaft? Ja bitte!

Wie dein Babybauch Spaß an Bewegung hat

25.Jun 2016
Deutsch

Dass Frauen in der Schwangerschaft nicht nur ruhig auf dem Sofa sitzen müssen und für zwei essen sollen, ist bereits allgemein bekannt. Mehr noch, Sport in der Schwangerschaft wird sogar empfohlen, da er sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Regelmäßige Bewegung kann außerdem typische Beschwerden bei Schwangeren lindern.

Sport und Schwangerschaft? Ja bitte!

Foto: Shutterstock

Aber welche Sportarten sind für wen geeignet? Natürlich kommt es generell darauf an, wie sportlich du vor der Schwangerschaft warst. Wenn du dich sehr viel bewegt hast, wirst du nicht plötzlich damit aufhören. Aber auch für Frauen, die nicht so trainiert sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um fit zu bleiben. Allerdings gibt es auch Sportarten, die für Schwangere nicht geeignet sind.

Ganz abgesehen davon hängt das sportliche Ausmaß natürlich auch davon ab, wie du dich fühlst. Wenn du zum Beispiel im ersten Trimester ständig mit Übelkeit zu kämpfen hast, wirst du die sportlichen Aktivitäten vielleicht eher nach hinten verschieben. Wie so vieles kannst du auch das Bewegungsausmaß in der Schwangerschaft auf deine Bedürfnisse abstimmen, für die du im Laufe der Monate ein ziemlich gutes Gefühl entwickeln wirst. Allerdings solltest du generell darauf achten, dass du dich nicht überanstrengst und dich auf die „sanften Sportarten“ fokussierst. Damit sind Bewegungsformen gemeint, die einerseits Ausdauer und andererseits die Muskeln trainieren beziehungsweise stärken.

Sport und Schwangerschaft? Ja bitte!

Foto: Shutterstock

Wandern und Walken können beinahe alle Schwangeren ausüben, auch wenn du davor keine Bewegung gemacht hast.

Schwimmen ist ganz toll für Babybäuche, da dein Gewicht im Wasser leichter wird, wodurch du dich besser bewegen kannst und du entlastet wirst.

Yoga und Pilates bereiten dich durch die Stärkung der Muskeln und die Dehnungsübungen auf die Geburt und die Zeit danach vor. Gehe unbedingt in spezielle Klassen für Schwangere, da es auch Übungen gibt, die du in dieser Zeit meiden sollst.

Laufen bedarf keiner großen Umstellung. Wenn du bereits vor der Schwangerschaft regelmäßig gelaufen bist, solltest du vor allem auf die optimale Pulsfrequenz achten. Gutes Schuhwerk ist nun noch wichtiger als sonst, um deinen Körper bestmöglich zu unterstützen.

Tanzen: Fließende und rhythmische Bewegungen regen den Kreislauf an und fördern das Wohlbefinden. Zudem ist es ein großer Spaß, wenn du dich mit den anderen Babybäuchen zur Musik bewegst. Egal ob Zumba, Bauchtanz oder Areobic – erlaubt ist, was Spaß macht. Sofern du ruckartige und stark erschütternde Bewegungen meidest.

Radfahren kannst du als gemütliche Bewegung an der frischen Luft nutzen. Vorausgesetzt du kommst mit dem durch den Bauch verlagerten Körperschwerpunkt gut zurecht.

Um sicherzugehen, dass Sport für dich ok ist, besprich dein Vorhaben noch mit deinem Arzt. Und dann kannst du auch schon loslegen!

 

Sende diese Seite an einen Freund