Tipps gegen Übelkeit

Ein lästiger Begleiter der Schwangerschaft

29.Aug 2016
Deutsch

Gerade in den ersten Wochen oder sogar Monaten der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter Morgenübelkeit und fühlen sich nicht so wohl in ihrer Haut. Wie stark und wie lange diese Phase ist, kann dir leider niemand allgemein sagen. Das kann von Frau zu Frau ganz unterschiedlich sein. Vielleicht hast du ja Glück und du verspürst morgens nur ein flaues Gefühl im Magen, welches sich dann schnell legt. Oder bist du eine Schwangere, der von bestimmten Gerüchen übel wird? Oder ist dir ziemlich oft ziemlich schlecht? Wenn die Übelkeit so stark ist, dass du zum Beispiel nicht mehr arbeiten gehen kannst, solltest du unbedingt zuerst mit deinem Gynäkologen darüber sprechen, bevor du irgendwelche Dinge ausprobierst. Oft greift der Arzt aber nur ein, wenn du regelmäßig heftig erbrechen muss.

Tipps gegen Übelkeit

Foto: Shutterstock

Aber was gibt es für Dinge, die du selber zuhause tun kannst, damit du die Übelkeit etwas leichter erträgst? Diese Tipps kannst du gerne mal ausprobieren:

  • Meide Lebensmittel, bei deren Anblick es dir den Magen umdreht.
  • Iss Dinge, auf die du Lust hast, sofern sie auch in der Schwangerschaft erlaubt sind.
  • Iss kleinere Portionen, dafür aber öfter über den Tag verteilt.
  • Iss möglichst gleich nach dem Aufstehen schon etwas, auch wenn es nur ein trockenes Keks ist.
  • Iss eher leicht verdauliche Sachen wie zum Beispiel gedünstetes Gemüse.
  • Riech mal an einer Zitrone oder trinke Mineralwasser mit einer Zitronenscheibe.
  • Probiere mal Ingwertee, der hilft manchen gegen Übelkeit.

Tipps gegen Übelkeit

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  • Nimm dir genügend Zeit für Pausen.
  • Versuche es mit Akkupressurbändern um die Armgelenke. Die gibt es zum Beispiel in Drogerien oder Apotheken.
  • Aromatherapie kann helfen. Probiere mal Pfefferminz-Öl aus.
  • Oder langsames Nüsse kauen.
  • Finde Gleichgesinnte zum Austausch.

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Natürlich gibt es auch Medikamente und Vitaminpräparate, die dir in dieser Situation helfen können. Darüber musst du aber unbedingt zuerst mit deinem behandelnden Arzt sprechen. Wir wünschen dir alles Gute!

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