Tipps, um schwere Beine zu entwässern

Nicht nur in der Schwangerschaft!

16.Dez 2018
Deutsch

Störende Gewebeschwellung taucht nicht nur auf, wenn du schwanger bist. Dennoch zählen dicke Beine, sobald du ein Baby erwartest, zu den üblichen Beschwerden. Wie das zustande kommt, ist relativ rasch erklärt. In den meisten Fällen kommt es aufgrund der plötzlichen Gewichtszunahme zu den unansehnlichen Ausdehnungen und Beulen.

Tipps, um schwere Beine zu entwässern

Foto: Shutterstock

Wenn Flüssigkeit nicht ausreichend aus dem Körper abtransportiert wird, bedeutet das in der Regel, dass etwas mit der Entwässerung nicht so klappt, wie es sollte. Bevor wir nun ein wenig tiefer ins Thema schürfen, ist wichtig zu erwähnen, dass es auch bei ernsthaften Erkrankungen zu Wassereinlagerungen im Gewebe kommen kann. Dies gilt es unbedingt mit deinem Arzt abzuklären. Denn steckt eine Organschwäche dahinter, können Empfehlungen für Hausmittel und praktische Tipps womöglich mehr Schaden anrichten, als nützen.

Nachdem du abgeklärt hast, woran es bei dir konkret liegt, kannst du mit einigen wenigen Kniffen die natürliche Entwässerung unterstützen. Wichtig ist, dass dein Stoffwechsel ins Gleichgewicht gebracht wird. Dies ist dabei zu beachten:
 

  • Längeres Sitzen oder Stehen solltest du häufig durch einfache Bewegungen unterbrechen. Bringe ganz nebenbei durch das Kreisen der Gelenke deine Durchblutung in Schwung und fördere dadurch den ungehinderten Lymphfluss. Einfaches Stuhl Yoga eignet sich perfekt, wenn du länger im Büro am Schreibtisch sitzt. Und dafür benötigst du keine Vorkenntnisse. In der Schwangerschaft sind Moves wie das Vorbeugen natürlich nur mit Einschränkungen machbar.
    Wenn du dich anschließend selbst massierst, regst du die Blutzirkulation und den Stoffwechsel noch mehr an.
    Tipp: die Flüssigkeit im Gewebe immer zum Herzen hin ausstreifen!

  • Die Umstellung der Essensgewohnheiten ist nicht nur in der Schwangerschaft eine Herausforderung. Entwässerndes Obst und Gemüse ist am besten wirksam, wenn es roh verzehrt wird. Wassermelone, Ananas oder Erdbeere zählen dabei zu den hilfreichsten Leckereien. Grüne Gemüsesorten sind jedoch weniger beliebt. An Sellerie Stangen knabbern ist zum Beispiel nicht unbedingt eine Sache, die du dir von einem Tag zum anderen angewöhnst. Frisch gemixte Grüne Smoothies sind für die Umstellung eine super Einstiegshilfe! Hast du dich mal an den Geschmack gewöhnt, steigt das Verlangen danach auch schon fast automatisch an. Eine gute Alternative zu Rohkost ist das schonende Garen zum Erhalt der hitzeempfindlichen und wasserlöslichen Vitamine.

  • Salzarm essen? Bei Wassereinlagerungen wird generell empfohlen, Salz weitgehend wegzulassen, um weniger Flüssigkeit im Körper zu binden. Allerdings gilt dieser Tipp für raffiniertes Tafelsalz, das in fast allen Fertigprodukten zu finden ist. Reichhaltiges Himalayasalz hingegen liefert wichtige Spurenelemente, die den Elektrolythaushalt auffüllen. Darin sind für den menschlichen Körper optimale Mengen an Mineralien und Spurenelemente wie Calcium, Magnesium, Zink und Eisen enthalten. Es bringt den Säure-Basen-Haushalt in Schwung, balanciert also den pH-Wert. Und es enthält viel weniger Natrium als Speisesalz, das nicht nur Wasser einlagert, aber auch den Blutdruck hebt.

  • Vorsicht ist bei manchen Hausmitteln geboten. Einige Heilpflanzen gilt es besonders in der Schwangerschaft zu vermeiden, selbst wenn sie eine entwässernde Wirkung haben. Bei medizinischen Produkten ist generell wichtig, die Meinung von Experten einzuholen und nicht einfach drauf los zu experimentieren.

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