Tipps zum Vorbeugen von Schwangerschaftsstreifen

Streifenlos durch die Schwangerschaft

13.Jun 2016
Deutsch

Schwangerschaftsstreifen entstehen durch starke Dehnung des Gewebes. Es kommt zu feinen Rissen in der Unterhaut, die anfangs rötlich durchschimmern, mit der Zeit verblassen, vernarben und nur noch als feine, weiße Streifen sichtbar sind. Streifen die vielen von uns das Leben schwer machen. Ob an Bauch, Brust, Po oder Schenkeln – vor Dehnungsstreifen ist keine Frau sicher. 70 bis 90 Prozent aller Schwangeren haben mit ihnen zu kämpfen.

Tipps zum Vorbeugen von Schwangerschaftsstreifen

Eines vorweg: Ein hundertprozentig sicheres Mittel um den ungeliebten Streifen vorzubeugen gibt es nicht. Und dennoch kann jeder von uns einiges tun, um das Bindegewebe so elastisch wie möglich zu halten: Und zwar mit der Kombination aus richtiger Ernährung (Link), ausreichend Bewegung, guter Hautpflege und dem ein oder anderen Haushaltsmittel. Unsere ultimativen Anti-Streifen Tipps:

1. Ernährung

Vollkornprodukte, ausreichend Obst und Gemüse, Milchprodukte, Fisch und hochwertige Öle. Mit diesen Lebensmittelgruppen kannst du Dehnungsstreifen tatsächlich vorbeugen. Sie unterstützen die Elastizität des Bindegewebes und bringen deine Haut zum Strahlen. Vitamin C, Proteine und Aminosäuren helfen außerdem dabei, beschädigtes Gewebe zu regenerieren und zu stärken!

2. Wechselduschen

Kalt, warm, kalt, warm und wieder von vorne:  Von den Füßen bis hinauf zum Dekolletee. Das macht nicht nur wach und kurbelt den Kreislauf an, sondern stärkt auch das Immunsystem und macht die Haut straffer. Um den Schwangerschaftsstreifen den Kampf anzusagen genügen 3-4 Minuten jeden Morgen.

3. Sport

Ebenfalls hilfreich: Ausreichend Bewegung. Schwimmen, Walking, Yoga oder Gymnastik sind Sportarten, die du auch während der Schwangerschaft guten Gewissens ausüben kannst.

Tipps zum Vorbeugen von Schwangerschaftsstreifen

4. Zupfmassagen

Ja, so eine Massage sind nicht der angenehmste Teil der Hautpflege, aber eine äußerst effektive und wirksame Methode gegen Schwangerschaftsstreifen. Dazu zwei- bis dreimal täglich an den „gefährdeten“ Körperstellen die obere Hautschicht mit den Fingerspitzen leicht hochziehen, „zupfen“, und anschließend etwas hin und her rollen. Am Besten verwendest du dabei ein hochwertiges Hautpflegeöl.

Tipp: Du solltest allerdings vorher kurz das Ok von deinem Arzt einholen.

5. Hautpeeling

Ein Muntermacher: Das Peeling hilft abgestorbene Zellen und Hautschüppchen auf sanfte Weise abzutragen und regt  zur verstärkten Regenerierung der Haut an. 1 bis 2-mal wöchentlich Peelen genügt allerdings – da auch hier die Haut beansprucht wird.

6. Cremen Cremen und nochmals Cremen!

Stets auf reichhaltige Cremes oder Lotionen sowie Öle setzen! Diese versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, pflegen sie und helfen gegen Juckreiz. Bestens geeignet sind zum Beispiel Jojoba-, Mandel- und Calendulaöl, weil sie zusätzlich auch die Durchblutung fördern. Es müssen also gar nicht immer teure Anti-Cellulite oder Anti-Dehnungsstreifen Produkte sein! Viel wichtiger ist beim Eincremen die Regelmäßigkeit: Wer sich seiner Haut nur einmal wöchentlich widmet, pflegt sie eindeutig zu wenig.

Tipp: Die Haut der Brustwarzen ist in der Schwangerschaft sehr empfindlich und braucht entsprechend viel Pflege – hier eignet sich eine fettreiche Pflegesalbe, möglichst ohne Farb- und Duftstoffe.  

Tipps zum Vorbeugen von Schwangerschaftsstreifen

Fotos: Shutterstock

7. Geheimtipp: Vitamin E

Wie in Punkt 1 bereits angedeutet: Eine Vitamin-E-reiche Ernährung ist das Zauberwort für alle Streifenfeinde. Bedeutet? Ab sofort gehören Oliven- und Rapsöl, aber auch Nüsse, Leinsamen, Getreidekeime, Sonnenblumenkerne sind hervorragende Quellen auf den Speiseplan. Aber auch Grünkohl, Avocado, Spargel und Bohnen ist das fettlösliche Vitamin enthalten .

8. Flüssigkeit

Ausreichend Flüssigkeit hält deine Haut und das Bindegewebe geschmeidig und kann so den ungeliebten Dehnungsstreifen entgegenwirken. Daher lautet die Devise: Täglich 2-3 Liter trinken! Auf koffein- und zuckerhaltige Getränke verzichten, sie entziehen dem Körper Wasser oder lassen die Haut vorzeitig altern.

9. Sonnenschutz

Grundsätzlich gilt es alles, was die Haut austrocknet zu meiden! Ausgetrocknetes Gewebe ist generell weniger widerstandsfähig und daher anfälliger für Verletzungen, zu denen auch Dehnungsstreifen zählen. Das A und O für die kommenden Monate daher: ein ausreichend hoher Lichtschutzfaktor, damit die Haut durch das Sonnenbad nicht zu sehr gereizt wird.

10. Stützende Wäsche

Einige werdende Mamas schwören darauf: Stützende Wäsche. Und auch wir glauben: Ein gut sitzender und Halt gebender BH, ein Bauchband oder eine entsprechende Hose sind vor allem im fortgeschrittenen Schwangerschaftsverlauf durchaus einen Versuch wert.

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