Trend: DBL - Universelle Babysprache

Wie du die Baby Laute von Anfang an verstehst

21.Okt 2018
Deutsch

Frischgebackene Eltern wollen es genau wissen. Wie kannst du die Babysprache von Anfang an richtig gut verstehen? Die US-Amerikanerin Priscilla Dunstan hat herausgefunden, dass sich unsere Babys bereits unmittelbar nach der Geburt mit einfachen Geräuschen verständlich machen wollen.

Daraus hat Priscilla die universelle Dunstan Baby Language (DBL) entwickelt, die aus nur fünf einfachen Lauten besteht. Sie fand heraus, dass alle Babys rund um den Globus – unabhängig von Rasse oder kulturellem Hintergrund – während der ersten drei Lebensmonate mit diesen reflexartigen Geräuschen ihren Eltern immer dasselbe mitteilen wollen. Und das noch bevor das Kleine aus seinem natürlichen Drang zu überleben damit beginnt hysterisch zu schreien, weil es sich nicht gehört oder verstanden fühlt. In der ersten Phase der Kommunikation bietet das Baby also ein weniger eindringliches Schreien an, das du als Mama oder Papa nun richtig interpretieren sollst.

Foto: Shutterstock

Das sind die 5 Baby Laute:
 

NEH - Hunger

Das "Neh" Geräusch bedeutet "Ich bin hungrig!"
Dieser Laut entsteht, weil das Baby durch seinen Saugreflex mit der Zunge den Gaumen berührt. Es sucht nach Mamas Brustwarze. Der N-Laut entsteht also durch das Bedürfnis des Babys an der Brust zu Saugen.
 

OWH - Müdigkeit

Der "Owh" Laut entsteht reflexartig beim Gähnen und bedeutet - ja, du hast richtig geraten – "Ich bin müde!"
 

HEH – Unbehagen, Schmerz

Der "Heh" Laut ist dem "Neh" sehr ähnlich, bedeutet aber Unbehagen. Das heißt, deine Aufmerksamkeit sollte dabei dem H-Teil des Geräusches gelten.
Es kann sich nun um jede Art von Unbehagen handeln. Zum Beispiel Empfindsamkeit auf Kälte oder ein Jucken, eine volle Windel, eine unangenehme Position beim Liegen, in der Trage, uvm.
 

EAIR – Luft im Bauch

Der "Eair" Laut bedeutet, dein Kleines hat Winde im Bäuchlein. Es ist ein tiefer Laut der vom Unterbauch ausgeht. In den meisten Fällen zieht das Baby dabei die Knie an und drückt die Beine wieder weg vom Körper. Es ist eine Art angestrengtes Strampeln. Der kleine Körper ist dabei angespannt und auch der Gesichtsausdruck des Babys wirkt ganz schön bedrückt.
 

EH - Aufstoßen

Das Baby macht den "Eh" Laut, wenn Luft im Oberbauch steckt und es ein Bäuerchen machen muss. Dieses Geräusch ist wieder sehr ähnlich zu "Neh" und "Heh". Es sind aber die ersten Laute, auf die du dabei achten solltest, anstatt auf das Weinen oder das Schreien.

Über die APP „Baby Ears by DLB“ kannst du dir Tipps und Unterstützung von Dunstanbaby auf dein iPhone holen.

Während der eingehenden Beobachtung deines Neugeborenen kannst du wirklich viel lernen. Nach einer kurzen Weile ergeben sich erste Babyzeichen, Gesten und Gebärden. Daraus entwickelt sich ein unglaublich schöner Erfahrungsschatz. Wenn du besonders ambitioniert bist, kannst du im Austausch mit dem Baby sogar eine spezielle Zeichensprache erlernen. Oder aber auch nur genießen, wie lebhaft und quietschvergnügt sich dein Schatz mit Brabbeln und Glucksen unterhalten kann. Für gute Laune ist dabei jedenfalls gesorgt!

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