Trink dich gesund!

Flüssigkeitszufuhr in der Schwangerschaft, beim Stillen und für dein Kleines

09.März 2018
Deutsch

Die meisten Schwangeren trinken problemlos mehr, denn das natürliche Durstempfinden steigert sich automatisch während der Hormonumstellung, weil das Blutvolumen zunimmt, und Stoffwechsel und Kreislauf ausreichend in die Gänge kommen sollen. Die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit ist aber generell für den menschlichen Körper notwendig. Denn immerhin bestehen wir über mehr als die Hälfte aus Wasser. Wenn du schwanger bist, während der Stillzeit und auch danach für dein Baby, zählt deshalb das Trinken zu einem der wichtigsten Wohlfühlfaktoren. Denn zu wenig Flüssigkeit kann zu Kopfschmerzen, Schwindel oder Schwäche führen. Also selbst auf die Gefahr hin, dass du vor allem in der Spätschwangerschaft öfter die Toilette aufsuchen musst, wende deine innere Überredungskunst an und trinke dich fit und gesund!

Trink dich gesund!

Foto: Shutterstock

Wir haben einige Tipps für dich, die das Trinken zum fühlbar bekömmlichen Erlebnis machen.
 

Flüssigkeitszufuhr in der Schwangerschaft und Stillzeit

Als Mama in spe und während du stillst, solltest du über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter trinken. Eine Obergrenze gibt es dabei nicht wirklich. Selbst wenn es mehr als 3 Liter am Tag sind, machst du dabei nichts falsch. Richte dich am besten nach deinem Durstgefühl!

Um den Flüssigkeitshaushalt im Körper zu stabilisieren, ist das Essen von viel Obst, wie Wassermelone oder andere Melonensorten, für Schwangerere und Stillmamas besonders ratsam.

Einen leckeren Geschmack ins Wasserglas zauberst du mit der Beigabe von Obst, Gemüse und Kräutern. Das ist vor allem in der heißen Sommerzeit super erfrischend.

Für die Stillzeit gibt es milchbildende Tees aus Apotheken, Drogerien oder Reformhäusern. Sie enthalten meist Anis, Fenchel und Kümmel, und sind in Maßen getrunken auch für das empfindliche Bäuchlein des Babys wohltuend. Diese Kräutertees schmecken auch kalt wunderbar!

Wenn es allerdings zu Wassereinlagerungen in den Beinen kommt, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ein Grund dafür kann das unausgewogene Verhältnis der Wassermenge zu den lebenswichtigen Mineralstoffen sein.

Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist die Beigabe von hochwertigem Salz wie Himalayasalz. Eine Prise im Glas kann aber den Mineralstoffhaushalt auch wieder einfach und günstig regulieren.

Koffein oder chininhaltige Getränke wie Bitter Lemon solltest du generell meiden. Ebenso manche Kräutertees, die die Schwangerschaft beeinflussen könnten.
 

Wieviel sollen Babys und Kleinkinder trinken?

Gestillte Babys regulieren ihren Bedarf an Flüssigkeit selbst. Bei warmen Temperaturen trinken sie häufiger, kürzer, und nur in größeren Abständen. Auch von der nährstoffreichen Hintermilch. Kurze Stillmahlzeiten löschen also den Durst.

Nicht gestillte Kinder sollten entsprechend das Fläschchen mit der Pre-Milch öfter bekommen.

Ab wann du dem Baby Wasser anbietest, besprichst du am besten mit der Hebamme oder dem Kinderarzt. Erst wenn Babys feste Nahrung bekommen, brauchen sie extra Flüssigkeit.

Mit den Trinkbechern von MAM klappt der Übergang vom Stillen zum Fläschchen und vom Trinklernbecher zum Glas dann auch ganz ohne Probleme. Dein Kleines richtet sich dabei nach dem Durstgefühl und nach seinem eigenen Tempo auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

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