Und plötzlich bist du Mama!

Blog Gastartikel: Andrea von The Fruity Sky

16.Dez 2019
Deutsch

Man malt sich aus wie es wohl sein wird, der erste Kontakt, die Veränderungen und die neuen Aufgaben. Dann plötzlich ist es soweit, man ist Mama. Gastbloggerin Andrea von The Fruity Sky verrät in ihrem Artikel, wie sie die Veränderungen realisiert hat und welche Ängste und Sorgen sie hatte.

Ziemlich genau vor einem Jahr war der Tag gekommen, wir begaben uns auf den Weg ins Krankenhaus.Es war soweit, in ein paar Stunden würden wir unseren Sohn kennenlernen. Man hat während der Schwangerschaft viel Zeit, um sich Gedanken zu machen, was sich wohl alles ändern wird.Ich denke, werdende Mütter schweben in diesen Monaten immer in einem Gefühlschaos zwischen Vorfreude, Euphorie und Ängsten.Und ab dem Zeitpunkt, ab dem man das Kind im Bauch spürt, wird es besonders spannend. Schon langsam bauen sich Bindungsgefühleauf und man realisiert, dass ein neuer Mensch entsteht. 

Dann, nach der Geburt, ist es soweit, die Eltern dürfen das Baby das erste Mal berühren.Hier beginnt auch schon das erste Gefühlschaos. Eine Mischung aus purer Liebe, Angst um den Gesundheitszustand und voller Freude– die Augen der Mütter bleiben hier wohl selten trocken. 

Die Geburt von Paul war wegen der Beckenendlage ein Kaiserschnitt und daher musste ich nach der Geburt in den Aufwachraum.Nun kann ich dir sagen, gleich nach der Geburt nochmals von seinem Baby getrennt zu werden, ist nicht leicht. Auch wenn man durch die Operation etwas erschöpft ist, möchte man den Kleinen am liebsten nicht mehr loslassen und ihn einfach nur bewundern.

Noch im Krankenhaus realisiert ich, dass wir nun eine große Verantwortung haben– das war mir natürlich auch schon vorher bewusst, aber nachdem wir den Kleinen nun endlich in den Händen hielten, verstärkte sich dieser Gedanke immer mehr. Im Grunde sind mein Mann und ich gut organisiert und scheuen nicht vor Herausforderungen zurück – aber so ein Baby ist dann schon nochmal eine andere Nummer. In unserem Freundeskreis gab es zu dem Zeitpunkt erst sehr wenige Kinder, so kam es auch nicht zu viel Austausch mit anderen Müttern während der Schwangerschaft, welcher bei der Vorbereitung darauf geholfen hätte.

Als wir dann mit dem Kleinen endlich nach Hause durften, hatten wir also noch einige Fragezeichen und viele Ängste, die sich als unbegründet herausstellten. Denn man macht als frischgebackene Mutter Dinge intuitiv richtig, an die man vorher noch nicht einmal gedacht hatte. Klar, ist man teilweise müde und erschöpft, aber die Liebe und Freude über den Nachwuchs gleicht auch dies aus.

Man hört es so oft, und es stimmt, es gibt letztendlich nichts Schöneres als Mutter zu werdenAll die Ängste verwandeln sich in Glücksgefühle, alle Fragezeichen werden zu kleinen Erfolgenund all die neue Verantwortung wird gemeistert. Es gibt mal gute Zeiten und mal anstrengende Zeiten, aber auf jedes Tief folgt ein umso schöneres Hoch. Und plötzlich bist du nicht nur Mama, sondern auch einer neuer Mensch, der vor keiner Verantwortung zurückschrecktund jede Aufgabe meistert! 

Wenn du dich außerdem dafür interessierst wie ich unser zu Hause babytauglich gestaltet habe, kannst du dir diesen Artikelvon mir durchlesen oder einfach durch die Bildergalerie stöbern.

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