Unfälle beim Baby: Teil 1

Alltagstipps: Was du tun kannst, um Risiken zu mindern

19.Dez 2017
Deutsch

Dein Baby entwickelt sich besonders in den ersten Lebensmonaten in rasantem Tempo. Es wird von Tag zu Tag kräftiger und neugieriger. Aber auch ganz schön beweglich! Es rudert mit den Armen und strampelt mit seinen festen Beinchen. Ab dem dritten Monat interessiert es sich für entfernte Gegenstände. Es beginnt danach zu greifen und wenn das gelingt, untersucht das Baby seine Form mit Lippen und Zunge.

Richtig toll, wie das kleine Kraftbündel die Welt entdeckt! Die Sicherheit der Umgebung ist aber genau deshalb eine wichtige Voraussetzung. Denn bis zum Schulalter geschehen Unfälle bei Babys und Kindern oftmals zu Hause. Vor allem Sturzunfälle sind dabei die häufigste Art des Unfalls. Dazu kann es kommen, sobald das Baby mobil wird. Wir haben einige Tipps für dich zusammengestellt, damit du mit etwas Voraussicht, die Risiken im häuslichen Umfeld mindern kannst.

Unfälle beim Baby: Teil 1

Foto: Shutterstock

#1        Gefahr in der Wickelzone

Wickelkommoden sind praktische Möbelstücke. Klar, denn Eltern wickeln in den ersten Wochen nach der Geburt am liebsten dort, wo alles was an Zubehör gebraucht wird, griffbereit ist. Aber schon bald kann das Baby zur Seite rollen. Deshalb sollte beim Wickeln immer eine deiner Hände am Babykörper sein, sodass dein Kleines nicht seitlich oder an der Kante von der Wickelfläche fallen kann. Solltest du vom Wickeltisch weggehen müssen, dann nimm das Baby immer mit dir, oder lege es auf einen weichen und sicheren Platz am Boden.

 

#2        Achtung bei Baby Gadgets

  • Ob Hochstuhl, Laufhilfe, Wippe, Buggy oder Babysitz im Auto: Im Prinzip können alle Gadgets Gefahren für Babys und Kleinkinder in sich bergen, wenn du nicht alle Anweisungen der Bedienungsanleitung genau befolgst. Vor allem die Babyausstattung sollte besonders gut gesichert sein.
  • Lauflernhilfen werden wegen der Unfallgefahr nicht empfohlen.
  • Beim Babyhochstuhl muss vor allem auf die Standfestigkeit geachtet werden. Ein Bügel oder Gurt am Schritt sorgt dafür, dass das Baby nicht herausklettern kann. So kommt es nicht zu bösen Überraschungen.

 

#3        Vorsicht bei allem, was nicht niet- und nagelfest ist

Alles, was als Kletterhilfe dienen könnte, muss entfernt werden oder entsprechend gesichert sein.

  • Fenster, Türen und Balkons, aber auch Treppenaufgänge, sollten mit Sicherheitssperren versehen werden.
  • Bei hohen Stockwerken im Wohnhaus, muss die Gefahr eines Fenstersturzes gebannt werden.
  • Treppen werden von den Kleinsten zuerst auf allen Vieren bewältigt. Sobald dein Schatz aufrecht geht, braucht er immer deine Hand zur Unterstützung.
  • Kleinmöbel sollten im gesamten Wohnbereich gut fixiert werden.
  • Viele Tücher und Pölster können im Kinderbett zu Erstickung führen.
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